Mehr Wölfe in Deutschland: 60 Rudel nachgewiesen

Der Wolf ist in Deutschland mittlerweile wieder beheimatet. Laut den Daten des Bundesamts für Naturschutz sollen es 60 Rudel sein.
| dpa
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Berlin - Die Wölfe in Deutschland haben sich weiter vermehrt. 60 Rudel sind wissenschaftlich nachgewiesen, 13 mehr als vor einem Jahr.

Das geht aus Daten des Bundesamts für Naturschutz (BfN) und der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) hervor, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurden. Insgesamt gehe man von 150 bis 160 erwachsenen Wölfen aus, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. Vor einem Jahr waren es etwa 140. Jungwölfe, die oft früh sterben, und durchziehende Tiere zählen die Experten nicht mit.

Brandenburg und Sachsen haben die meisten Wölfe

Insgesamt habe sich die Population damit vor allem in einem Band von der Lausitz im Osten bis in den Nordwesten verdichtet, aber nicht in dem Maß ausgedehnt, wie es die Zahl der Rudel vermuten lasse, sagte Jessel. Die meisten Wölfe leben in Brandenburg und Sachsen. Zum Verbreitungsgebiet - sieben Bundesländer - zählt auch Bayern.

In Deutschland gibt es wieder Wölfe, seit im Jahr 2000 ein Paar aus Polen zuwanderte. Heute sind die Tiere streng geschützt. Gleichzeitig gibt es Ängste in der Bevölkerung, Schäden bei Weidetierhaltern und Forderungen, den Schutzstatus zu lockern.

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