Marcy Borders - die "Staubfrau" von 9/11 ist tot

Sie war die "Staubfrau" des einstürzenden World Trade Centers, ihr Gesicht stand für den Terror-Schrecken von 9/11. Jetzt ist Marcy Borders gestorben.
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Dieses Foto wurde zum Sinnbild für den Schrecken des 11. September 2001: Marcy Borders eingehüllt vom Staub des eingestürzten World Trade Centers.
dpa Dieses Foto wurde zum Sinnbild für den Schrecken des 11. September 2001: Marcy Borders eingehüllt vom Staub des eingestürzten World Trade Centers.

New York - Marcy Borders aus New Jersey, die damalige 28-jährige Büroangestellte im World Trade Center, entkam am 11. September 2001 dem Jumbojet-Anschlag auf den Nordturm. Beim Einsturz des Gebäudes wurde sie komplett vom weißen Staub der Trümmer eingehüllt. Ihr Foto ging um die Welt, es wurde zum Symbol für den Schrecken des Terrors. Staubverkrustet, ein verängstigter Blick, allein zwischen den Trümmern - Marcy Borders war die "Staubfrau".

Wie die "New York Post" am Mittwoch berichtet, ist Borders am Montag gestorben - an Magenkrebs, fast 14 Jahre nach den Terroranschlägen. Sie wurde 41 Jahre alt. Laut US-Medien soll die Frau wegen des Traumas von 9/11 schwer drogensüchtig geworden sein. Auch die Geburt eines Kindes gab ihr zunächst keinen Halt. Doch allmählich bekam sie ihr Leben in den Griff – bis dann im Sommer 2014 die niederschmetternde Krebsdiagnose kam.

Bis zum Schluss soll Marcy Borders die mit weißem Staub überzogenen Kleidungsstücke in einer Plastiktüte aufbewahrt haben, die sie am 11. September 2001 trug.

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