Mann in Australien bei mutmaßlichem Haiangriff getötet

Ein 38-Jähriger stirbt vor der Südwestküste Australiens. Rettungskräfte berichten von einem vier Meter langen Weißen Hai im Wasser.
dpa |
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Nach Angaben einer örtlichen Rettungsorganisation wurde zum Zeitpunkt des Angriffs ein vier Meter langer Weißer Hai in dem Gebiet gesichtet. (Symbolbild)
Nach Angaben einer örtlichen Rettungsorganisation wurde zum Zeitpunkt des Angriffs ein vier Meter langer Weißer Hai in dem Gebiet gesichtet. (Symbolbild) © Helmut Fohringer/EPA/dpa
Perth

Bei einem mutmaßlichen Haiangriff im Südwesten Australiens ist ein Mann getötet worden. Der Vorfall ereignete sich am Samstagvormittag (Ortszeit) nahe der Insel Rottnest Island vor der Millionenmetropole Perth, wie mehrere australische Medien übereinstimmend unter Berufung auf die Polizei berichteten.

Der 38-Jährige sei an einem bei Tauchern und Fischern beliebten Riff mutmaßlich von einem Hai gebissen worden, hieß es. Er sei schwer verletzt aus dem Wasser gebracht und ärztlich versorgt worden. "Leider konnte der Mann nicht wiederbelebt werden", wurde eine Polizeisprecherin zitiert. Nach Angaben der örtlichen Rettungsorganisation Surf Life Saving wurde zum Zeitpunkt des Angriffs ein vier Meter langer Weißer Hai in dem Gebiet gesichtet.

Haiangriffe häuften sich zuletzt

Nach offiziellen Daten aus dem Jahr 2025 kam es in Australien in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich zu rund 20 Hai-Zwischenfällen pro Jahr mit Verletzten. Im Schnitt wurden dabei jährlich 2,8 Todesfälle registriert. Für den Menschen sind vor allem drei in der Region heimische Arten gefährlich: Tigerhaie, Bullenhaie und Weiße Haie.

In den vergangenen Monaten hatten sich Attacken gehäuft, vor allem im östlichen Bundesstaat New South Wales und speziell rund um Sydney. Besonders ein Fall im Januar, bei dem ein Zwölfjähriger an Verletzungen mutmaßlich durch einen Bullenhai starb, bewegte viele Menschen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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