Lufthansa-Airbus setzt bei Landung in München zu früh auf

Erneut beschädigt ein Großraumjet die Landebahn in München. Menschen kommen aber nicht zu Schaden. Die Suche nach den Ursachen hat begonnen.
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Eine frühere Landung einer Lufthansa A380 in München.
Eine frühere Landung einer Lufthansa A380 in München. © Peter Kneffel/dpa
München

Kurz nach dem Beinahe-Unfall eines Boeing-Dreamliners hat am Münchener Flughafen ein Airbus A380 der Lufthansa die Landebahn verfehlt. Das mit 351 Passagieren besetzte Flugzeug hatte am Montagabend zu früh aufgesetzt und an der Landebahnschwelle die dortige Beleuchtung beschädigt, wie das Unternehmen bestätigte. Das Flugzeug sei aber sicher gelandet und alle Passagiere seien unverletzt geblieben, sagte eine Sprecherin. Zuvor hatten RTL und "aero.de" berichtet. 

Eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung teilte mit, ein zu frühes Aufsetzen der Maschine sei nicht dokumentiert. Die Bahn sei am Montagabend zehn Minuten überprüft worden. Laut Lufthansa hat die A380 bereits auf dem Beton, aber vor der mit weißen Blockstreifen markierten Landebahnschwelle aufgesetzt. 

Nur zwei Tage zuvor war auf derselben Bahn ein Boeing-Dreamliner der Vietnam Airlines beim Start über das Pistenende hinausgeschossen. Nur knapp entgingen Passagiere und Crew einem Unglück, weil die Maschine doch noch abheben konnte. Auch hier wurden Lampen der Bahnbefeuerung beschädigt. Die Maschine kehrte zum Münchener Flughafen zurück. Bei der Sicherheitslandung platzten mehrere Reifen, Menschen wurden aber nicht verletzt.

Flug aus San Francisco

Die A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die rund 13 Jahre alte Lufthansa-Maschine mit dem Kennzeichen D-AIML war am Vorabend in San Francisco an der amerikanischen Westküste gestartet. Im Anschluss an die Landung rollte es in München zu seiner Position am Terminal und die Gäste verließen das Flugzeug regulär, wie Lufthansa berichtete. 

Die Gründe für den Zwischenfall werden wie der Fall der Vietnam Airlines untersucht. Laut Lufthansa hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) bereits eine Untersuchung eingeleitet. Das Unternehmen unterstütze diese vollumfänglich. Laut RTL waren die BFU-Mitarbeiter bereits vor Ort und haben die Flugschreiber sichergestellt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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