Lebensgefährlicher Kohlenmonoxid-Austritt in Pforzheim

Eine tote Taube in einem Abgasrohr hat mutmaßlich eine lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Konzentration in einer Wohnung in Pforzheim verursacht. Drei Bewohner wurden am Freitagabend bewusstlos gefunden.
| dpa
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Der Vorfall ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in der Pforzheimer Innenstadt.
Fabian Sommer/dpa Der Vorfall ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in der Pforzheimer Innenstadt.

Pforzheim - Eine tote Taube in einem Abgasrohr hat mutmaßlich eine lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Konzentration in einer Wohnung in Pforzheim verursacht. Drei Bewohner wurden am Freitagabend bewusstlos gefunden.

Sie wurden in Spezialkliniken gebracht, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten. Der Vorfall ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in der Pforzheimer Innenstadt. Bei den lebensgefährlich Verletzten handle es sich um einen 39-jährigen Mann und zwei Frauen im Alter von 47 und 22 Jahren.

Ein Polizeisprecher teilte mit, einer der drei Bewohner sei von Jemandem vermisst worden - und dieser habe die Polizei informiert. Die Beamten hätten sich dann einen Schlüssel beschafft, die drei Bewusstlosen gefunden und Feuerwehr und Rettungsdienst informiert.

Die Kriminalpolizei ermittle, teilte die Polizei mit. Ursache für die hohe Kohlenmonoxid-Konzentration könnten Gasthermen in der Wohnung gewesen sein, hieß es. Die Feuerwehr teilte kurz darauf allerdings mit, dass ein Schornsteinfeger eine tote Taube im Abgasrohr fand - und dieses dadurch wohl blockiert war.

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