Lawine reißt drei Skifahrer in den Alpen in den Tod

Trotz Lawinenwarnung wagt sich eine Skigruppe abseits der Pisten in die Berge – drei Menschen sterben. Was über das Unglück in den französischen Alpen bekannt ist.
von  dpa
Drei Skifahrer sind bei Val-d'Isère von einer Lawine mitgerissen und getötet worden. (Archivbild)
Drei Skifahrer sind bei Val-d'Isère von einer Lawine mitgerissen und getötet worden. (Archivbild) © picture alliance / Luca Bruno/AP/dpa

Eine Lawine hat in den französischen Alpen drei Skifahrer in den Tod gerissen. Die drei Verunglückten gehörten zu einer Gruppe von sechs Skifahrern, die in Begleitung eines Skilehrers abseits der Pisten unterwegs waren und von den Schneemassen erfasst wurden, teilte der Wintersportort Val d'Isère mit. Die Identität und Nationalität der Opfer waren zunächst nicht bekannt. Die Gruppe habe über die obligatorische Sicherheitsausrüstung verfügt, sei aber trotz einer Warnung vor erhöhter Lawinengefahr aufgebrochen, hieß es.

Infolge des Sturms "Nils" galt in 25 Departements im Südwesten Frankreichs weiterhin die Unwetterwarnstufe orange oder rot. In den Bergen warnten die Behörden ausdrücklich vor einer hohen Gefahr von Lawinen.

Die Präfektur der Savoyen, wo es zu dem Unglück kam, hatte die Bevölkerung noch am Vortag zu allergrößter Vorsicht und der Beachtung der Sicherheitsempfehlungen aufgerufen. Mehrere Straßen in der Region wurden wegen Lawinengefahr gesperrt. In Tignes, dem Nachbarort von Val d'Isère, galt in der Nacht auf Freitag sogar eine komplette Ausgangssperre, so hoch war die Gefahr von Lawinen eingeschätzt worden.

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