Kolumbien und USA zerstören fünf Kokainlabore nahe Ecuador

Kolumbiens Behörden gelingt zusammen mit Partnern ein Schlag gegen den internationalen Drogenschmuggel. Mehrere Drogenlabore werden zerstört. Ihre Kapazität: Bis zu sieben Tonnen Kokain im Monat.
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Kolumbiens Regierung hat fünf Kokainlabore nahe Ecuador zerstört. (Archivbild)
Kolumbiens Regierung hat fünf Kokainlabore nahe Ecuador zerstört. (Archivbild) © Álvaro Tavera/colprensa/dpa
Tumaco

Kolumbien hat bei einem gemeinsamen Anti-Drogen-Einsatz mit den USA und Ecuador mehrere Kokainlabore zerstört. "Wenn sich Nationen zusammenschließen, verlieren die Kriminellen", schrieb Kolumbiens Verteidigungsminister Pedro Arnulfo Sánchez auf der Plattform X.

Insgesamt fünf Anlagen in den Departamentos Putumayo und Nariño im Südwesten des Landes nahe der Grenze zu Ecuador seien zerstört worden. Zwei Labore hätten Kokain produziert, drei weitere Kokapaste verarbeitet. Die Produktionskapazität habe bei bis zu sieben Tonnen Kokain pro Monat gelegen. Die Droge sei über Ecuador weiter nach Mittelamerika und in die USA geschmuggelt worden. "Diese Infrastrukturen waren ein wichtiges Bindeglied im transnationalen Drogenhandel", sagte Sánchez.

Bei dem Einsatz beschlagnahmten die Behörden nach eigenen Angaben etwa 1,3 Tonnen Kokain sowie große Mengen chemischer Vorprodukte für die Herstellung.

Kolumbien gilt als weltweit größter Produzent von Kokain. Ein Großteil der Droge wird über Nachbarländer wie Ecuador oder über Seewege Richtung Nordamerika und Europa geschmuggelt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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