Kind stirbt nach Hochhausbrand in Berlin - Schwerverletzte

Flammen in einem Haus mit 20 Geschossen. Dutzende Einsatzkräfte retten die Bewohner. Es gibt Schwerverletzte. Was ist bekannt?
dpa |
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Bei einem Feuer in einem Hochhaus ist ein Kind gestorben.
Bei einem Feuer in einem Hochhaus ist ein Kind gestorben. © Annette Riedl/dpa
Berlin

Nach dem Feuer in einem Hochhaus im Berliner Osten ist ein Kind gestorben. Das sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Zustand des anderen Kindes und der Frau, die beide ebenfalls reanimiert werden mussten, blieb zunächst offen. Alle drei waren bewusstlos in dem Hausflur nahe der Brandwohnung gefunden worden. 60 Bewohnerinnen und Bewohner retteten sich teils selbst oder wurden von Einsatzkräften ins Freie gebracht.

Der Brand war am Mittwochabend gegen 20.00 Uhr in einer Wohnung in dem Gebäude ausgebrochen. In dieser habe es sehr viele Einrichtungsgegenstände gegeben, sagte ein Feuerwehrsprecher, deutlich mehr als für eine Wohnung üblich. Das Feuer habe sich dadurch dort sehr schnell ausgebreitet. Der Bewohner habe sich ersten Erkenntnissen zufolge selbst retten können. 

Wie viele Verletzte es insgesamt gab, wurde zunächst nicht bekannt. Wie viele Wohnungen nun unbewohnbar sind, wurde in der Nacht noch geprüft. Es ist aber davon auszugehen, dass zumindest einige Bewohnerinnen und Bewohner in der Nacht wieder zurückkehren können.

Wohnung stand beim Eintreffen der Feuerwehr komplett in Flammen

Die Brandwohnung befindet sich laut Feuerwehr im dritten Obergeschoss eines 20-geschossigen Hochhauses im Ortsteil Friedrichsfelde im Bezirk Lichtenberg - in ersten Angaben der Feuerwehr war vom vierten Obergeschoss die Rede.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe die Wohnung komplett gebrannt. Es habe eine massive Rauchausbreitung im gesamten Gebäude gegeben, aus Fenstern schlugen Flammen. Auf jeder Etage des Hochhauses befinden sich acht Wohnungen. 

Die Feuerwehr sei in der Spitze mit rund 170 Kräften im Einsatz gewesen, hieß es. Die Polizei ermittle zur Ursache. Einsturzgefährdet sei das Haus nicht. Der Brand ist inzwischen gelöscht.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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