Karakale im Zoo Dresden bekommen Nachwuchs

Seit 1937 züchtet der Zoo Dresden Karakale – jetzt gibt es wieder Nachwuchs. So hat Jungtier Karlos die ersten Wochen gemeistert.
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Das Karakal-Jungtier Karlos kam im November zur Welt. (Handout)
Das Karakal-Jungtier Karlos kam im November zur Welt. (Handout) © -/ Zoo Dresden/dpa
Dresden

Wildkatzen-Nachwuchs im Dresdner Zoo: Die Familie der Karakale ist um Jungtier Karlos angewachsen. Die dreijährige Mutter Donna brachte das kleine Männchen bereits am 17. November zur Welt, wie der Zoo mitteilte. Sie gebar auch ein zweites Jungtier, das jedoch innerhalb der ersten Lebensstunden verstarb.

Karlos zeigt sich erstmals den Besuchern

Karlos ist hingegen sehr fit und entwickelt sich prächtig. Rund sieben Wochen nach seiner Geburt hat er am Dienstag erstmals die Schauanlage bezogen. Mit etwas Glück können Besucher das Jungtier und seine Mutter dort beobachten.

Vater Harvey ist derweil von den beiden getrennt, bis sich die beiden gut eingelebt haben und Karlos noch ein Stückchen gewachsen ist. Karakale sind Einzelgänger und die Männchen sind nicht an der Aufzucht beteiligt. Auch bei der Geburt war der Kater daher nicht dabei. Es ist der erste gemeinsame Nachwuchs des Elternpaars.

Jahrzehntelange Karakal-Tradition im Dresdner Zoo

Für den Zoo Dresden setzt sich damit eine lange Tradition fort. Im Jahr 1937 gelang dort eigenen Angaben zufolge die weltweit erste Nachzucht dieser Art in Menschenobhut.

Karakale sind von Südafrika bis nach Zentralasien verbreitet. Sie werden etwa 20 Jahre alt und etwa einen Meter groß. In freier Wildbahn erbeuten sie kleine Säugetiere und Vögel und springen dazu bis zu drei Meter hoch. Die Jungtiere sind in den ersten Lebenstagen noch blind und somit auf den Schutz der Wurfhöhle und des Muttertiers angewiesen. Ab der zweiten Lebenswoche beginnen sie sich langsam aufzurichten, bis sich mit etwa vier Wochen die markanten Pinselohren gebildet haben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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