Irrer Großeinsatz im Hafen: ZDF-Kameramann verschwindet bei Dreh

Im Hamburger Hafen sucht die Polizei in einer großangelegten Aktion nach einem bei Dreharbeiten verschwundenen Kameramann. Nach Stunden stellt sich heraus, dass der sich in der Zeit woanders vergnügt hat.
| dpa
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Mit seinem plötzlichen Verschwinden hatte der Mann einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst.
Joto/Joto/dp Mit seinem plötzlichen Verschwinden hatte der Mann einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst.

Hamburg -  Ein Kameramann eines Fernsehteams verschwand bei Dreharbeiten im Hamburger Hafen. Nach Informationen von "Bild.de" soll es sich um einen Kameramann der ZDF-Serie "Notruf Hafenkante" handeln. Dafür gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Am Vormittag suchten Wasserschutzpolizei und Feuerwehr an der Oberfläche der Elbe über Stunden die Oberfläche der Elbe nach ihm ab. Es bestand der Verdacht, der Mann kömnnte in die Elbe gestürzt sein .

Im Laufe des Tages sollten sogar Personenspürhunde eingesetzt werden. Unklar war zu dem Zeitpunkt, ob er ins Wasser gestürzt ist oder das Filmset im Hafen aus einem völlig anderen Grund verlassen hatte. "Die Kriminalpolizei ermittelt gleichzeitig unter Hochdruck nach Kontakten des vermissten Mannes, die sein Verschwinden vielleicht erklären könnten", sagte ein Sprecher am Vormittag. Doch der Großeinsatz war vollkommen unnötig.

Wo sich der Vermisste herumtrieb

Denn am Nachmittag tauchte der Gesuchte auf einmal wieder auf. Mit einer unglaublichen Erklärung! Der 31-Jährige habe das Filmset nach ersten Erkenntnissen verlassen und sei in ein Spielcasino gegangen, sagte ein Polizeisprecher. Am Nachmittag konnte die Polizei den Kameramann schließlich auf seinem Handy erreichen. Beamte sollten den Mann nun abholen.

Unweit des Filmsets stürzte am Samstagmorgen ein Fensterputzer aus einem Zweiten Obergeschoss ins Wasser. Die Feuerwehr konnte ihn aus dem Nikolaifleet bergen. Er wurde mit einer Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht.

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