Infos zum Buckelwal fehlen - Umweltministerium macht Druck

Wo ist er und wie geht es ihm? Noch immer fehlen GPS-Daten zum in der Nordsee freigesetzten Buckelwal. Das Landesumweltministerium will offene Fragen klären – und macht Druck.
dpa |
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Dem Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern liegen noch immer keine Daten zum Verbleib des freigesetzten Buckelwals vor. (Archivbild)
Dem Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern liegen noch immer keine Daten zum Verbleib des freigesetzten Buckelwals vor. (Archivbild) © News5 / Sebastian Peters/NEWS5/dpa
Schwerin

Wegen noch immer fehlender Informationen zum Ort und Zustand des von der Ostseeküste abtransportierten Buckelwals fordert das Schweriner Umweltministerium Klarheit von der privaten Initiative. Diese sei schriftlich darum gebeten worden, Daten des am Wal angebrachten GPS-Senders zu übermitteln oder Gründe zu liefern, warum dies nicht möglich sei, sagte eine Sprecherin des Ministeriums auf Nachfrage. 

Sollte dies nicht geschehen, werde das Ministerium rechtliche Schritte prüfen, so die Sprecherin. Zuvor hatte darüber der "Spiegel" berichtet. Offene Fragen müssten geklärt werden, sagte sie. Die Peildaten seien schon mehrfach vergeblich angefordert worden.

Ministerium: Vereinbarung nicht eingehalten

Dem Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern zufolge war mit der Initiative vereinbart worden, dass ein GPS-Sender am Wal angebracht wird und Peildaten übermittelt werden. Das sei bislang nicht eingehalten worden. Nach Aussage von Karin Walter-Mommert, einer Geldgeberin der Initiative hinter dem Transport, soll der Sender zwar Signale liefern, eine Ortung des Tieres sei aber unmöglich.

Am vergangenen Samstag war der Meeressäuger in der Nordsee freigesetzt worden. Aktuell ist unbekannt, wie es ihm geht und wo er sich aufhält. Tierschutzorganisationen hatten die langfristigen Überlebenschancen des Wals übereinstimmend als sehr gering eingeschätzt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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