Ikea: Ja, wir werden erpresst

Ikea-Erpressung: "Wir arbeiten in mehreren Ländern mit der Polizei zusammen. Die Drohungen des Erpressers sind nicht auf ein Land konzentriert, sondern richten sich gegen Ikea generell"
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Kopenhagen/Helsingborg - Die Möbelkette Ikea wird nach einer Anschlagsserie erpresst. Unternehmens-Vizesprecherin Camilla Meiby bestätigte der Nachrichtenagentur dpa in Helsingborg, dass eine Person das Unternehmen bedrohe.

"Wir arbeiten in mehreren Ländern mit der Polizei zusammen. Die Drohungen des Erpressers sind nicht auf ein Land konzentriert, sondern richten sich gegen Ikea generell", sagte die Sprecherin weiter.

Im Dresdner Ikea-Haus war am 11. Juni ein Sprengsatz detoniert, der zwei Kunden leicht verletzte. Zuvor hatte es Ende Mai ähnliche Anschläge in Ikea-Filialen in Belgien, Frankreich und den Niederlanden gegeben.

In einer dpa übermittelten Erklärung aus der Ikea-Pressestelle im schwedischen Helsingborg hieß es am Mittwoch, man nehme den Erpressungsversuch "sehr ernst". Das Unternehmen sei ihm im Gefolge der Explosionen ausgesetzt worden.

Auf Fragen nach Einzelheiten wollte die Sprecherin nicht antworten. Sie sagte weiter, das Unternehmen sehe die Sicherheit in allen eigenen Möbelhäusern als gewährleistet an. Ikea habe die Sicherheitsmaßnahmen nach den Anschlägen deutlich verstärkt.

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