Hundertfacher sexueller Missbrauch? 84-Jähriger verhaftet

Ein Vorfall in einem Stuttgarter Thermalbad bringt die Ermittler auf eine Spur: Hat ein heute 84-Jähriger sich Hunderte Male an Kindern vergangen? Was zu dem Fall bisher bekannt ist.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Ein 84-Jähriger soll sich in den vergangenen Jahren massenweise an Kindern vergangen haben. (Symbolbild)
Ein 84-Jähriger soll sich in den vergangenen Jahren massenweise an Kindern vergangen haben. (Symbolbild) © David Inderlied/dpa
Stuttgart

Ein inzwischen 84 Jahre alter Mann soll sich über viele Jahre in mehreren hundert Fällen an Kindern vergangen haben. Der mittlerweile verhaftete Deutsche habe die Kinder sowohl im familiären Umfeld als auch in einem Schwimmbad zu sexuellen Handlungen gezwungen, teilte die Polizei in Stuttgart mit.

"Die Taten liegen zum Teil bereits längere Zeit zurück", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Tatverdächtige stammt nach seinen Angaben aus dem Raum Stuttgart. Er sei nicht einschlägig vorbestraft. 

Verdacht seit dem Februar

Auf die Spur des Mannes seien die Ermittler nach einem Fall in einem Stuttgarter Thermalbad im Februar gekommen. Dort soll der Mann ein zehnjähriges Kind sexuell bedrängt haben. Er habe das Mädchen durch geschickte Ballwürfe aus dem Sichtfeld der Eltern gelenkt, bevor er versucht habe, sich dem Kind sexuell anzunähern, teilte die Polizei mit. 

Alarmierte Beamte hätten den Mann noch im Schwimmbad vorläufig festgenommen. Daraufhin seien Zeugenhinweise eingegangen, die ihn in den Fokus weiterer Ermittlungen gerückt hätten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mit.

Ermittler halten sich noch zurück

Der Mann wurde demnach am vergangenen Dienstag festgenommen. Noch am selben Tag sei Haftbefehl erlassen worden. Die Staatsanwaltschaft machte auf Nachfrage bislang keine weiteren Angaben zu der Frage, in welchem Zeitraum sich der Mann an den Kindern vergangen haben soll und um wie viele mutmaßliche Opfer es sich handelt. Auch zu Details zum Verdächtigen hielten sich die Ermittler zunächst zurück.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.