Hotel-Speisesaal bricht auf Mallorca ein – zwei Verletzte

Schockmoment im Mallorca-Urlaub: Mitten im Abendessen verlieren Hotel-Gäste plötzlich den Boden unter den Füßen. Wie kann so etwas passieren? Es gibt Vermutungen.
dpa |
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Der Unfall ereignete sich gegen 21.30 Uhr. (Archivbild)
Der Unfall ereignete sich gegen 21.30 Uhr. (Archivbild) © Clara Margais/dpa
Palma

In einem Hotel auf Mallorca ist während des Abendessens ein Teil des Speisesaals eingebrochen. Zwei Gäste seien dabei leicht verletzt worden, berichteten die Zeitungen "Diario de Mallorca" und "Última Hora" sowie weitere Regionalmedien unter Berufung auf die Behörden der spanischen Urlaubsinsel. Die Ursache des ungewöhnlichen Zwischenfalls blieb zunächst ungeklärt.

Der Unfall ereignete sich demnach am Donnerstag gegen 21.30 Uhr im Vier-Sterne-Hotel "Zafiro Rey Don Jaime" in Santa Ponça im Südwesten der Insel. Eine rund 30 Quadratmeter große Bodenfläche im Bereich des Speisesaals habe plötzlich nachgegeben und sei zum Teil eingebrochen, hieß es.

Zwei Personen erlitten dabei leichte Schnittverletzungen. Sie seien zunächst vor Ort behandelt und anschließend vorsichtshalber in Krankenhäuser gebracht worden. Angaben zu den Betroffenen lagen zunächst nicht vor.

Vier-Sterne-Hotel nach Speisesaal-Einsturz komplett geschlossen 

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sicherten den Bereich und nahmen Ermittlungen zur Ursache auf. Der betroffene Teil des Hotels wurde abgesperrt. Das Haus blieb zunächst teilweise in Betrieb.

Am Freitag entschieden die Betreiber unterdessen aber nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr von Mallorca die vollständige Schließung des Hotels. Insgesamt 520 Gäste sollen im Laufe des Tages in andere Hotels der gleichen Kette verlegt werden.

Laut "Última Hora" gehen die Ermittler nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der Bau möglicherweise aufgrund seines Alters einstürzte und nicht ausreichend mit Stahl verstärkt war.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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