Höhlenforscher sitzt auf Sardinien in zehn Metern Tiefe fest
Mit einem großen Aufgebot an Helfern läuft in Italien eine Rettungsaktion für einen Höhlenforscher, der in zehn Metern Tiefe festsitzt. Ein Hangrutsch verschüttete den Eingang zu der Höhle bei Urzulei auf Sardinien, wie die italienische Bergrettung mitteilte. Der 31 Jahre alte Mann sitzt demnach seit Sonntagnachmittag fest. Bei ihm handelt es sich um einen Italiener.
Die Rettungsarbeiten hätten die ganze Nacht angedauert und würden fortgesetzt, teilte die Bergrettung weiter mit. Die Einsatzkräfte, die sich durch die Geröllmassen zu ihm vor graben, konnten demnach inzwischen Kontakt zu dem Mann aufnehmen. Er sei am Leben und bei Bewusstsein.
Die Bergungsarbeiten gestalten sich nach Angaben der Rettungskräfte äußerst schwierig. Mehr als 30 Einsatzkräfte der Berg- und Höhlenrettung arbeiten mit Unterstützung der Feuerwehr daran, das Material, das den Höhleneingang versperrt, von Hand zu entfernen. Sie wollen so zu dem Mann vordringen, der vermutlich unter weiteren Trümmern unterschiedlicher Größe begraben liegt.
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