Hitze in Deutschland - Am Freitag könnte ein Rekord fallen

Mehr als 39 Grad zeigte das Thermometer am 30. Juni 2019 in Bernburg in Sachsen-Anhalt an - der höchste im Juni gemessene Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Wird dieser Rekord schon bald gebrochen?
dpa |
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Die Temperaturen können bei bis zu 39 Grad liegen.
Die Temperaturen können bei bis zu 39 Grad liegen. © Thomas Warnack/dpa
Offenbach

Bei Temperaturen bis zu 40 Grad könnte am Freitag der bisherige Hitzerekord für den Monat Juni gebrochen werden. Vor allem im Westen und Südwesten könne es passieren, dass diese Marke geknackt wird, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Deutschen Presse-Agentur.

Der bisherige Temperaturrekord für den Monat Juni war am 30. Juni 2019 in Bernburg in Sachsen-Anhalt gemessen worden: 39,6 Grad zeigte das Thermometer damals an. Der insgesamt höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen wurde nur knapp vier Wochen später, am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl gemessen, mit 41,2 Grad. 

Am Dienstag erwartet der DWD zwar nicht ganz so hohe Temperaturen, die Hitze setzt sich aber weiterhin fort, vor allem in der Südhälfte des Landes. Im Südwesten entlang des Rheins gilt bis Dienstag 19.00 Uhr eine amtliche Warnung vor extremer Hitze. 

Waldbrandgefahr steigt noch

Der Waldbrand-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes wird in den kommenden Tagen voraussichtlich ein steigendes Feuerrisiko anzeigen. Für Donnerstag wird in Weiten Teilen des Südens Stufe vier von fünf erwartet – diese steht für "hohe Gefahr". Für Teile von Brandenburg wird sogar Stufe fünf erwartet ("sehr hohe Gefahr").

In Zeiten von Trockenheit kann eine Hitzewelle mit heißen und trockenen Winden dazu beitragen, dass Brände innerhalb kürzester Zeit intensiver und größer werden und die Bekämpfung der Flammen schwieriger wird. Bei Hitze trocknet die Vegetation schneller aus und Bodenfeuchte geht schneller verloren. Trockenheit ist dabei immer die Voraussetzung für die Waldbrandgefahr.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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