Hintergrund: Flugzeug-Unglücke in Europa seit 1988

Das Flugzeug-Unglück auf dem Madrider Flughafen mit mehr als 100 Todesopfern ist eines der schwersten in Europa der vergangenen 20 Jahre. dpa dokumentiert die Unglücke mit mehr als 100 Toten seit 1988:
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Die Überreste der am 8.10.2001 auf dem Mailänder Flughafen Linate verunglückten SAS-Maschine.
dpa Die Überreste der am 8.10.2001 auf dem Mailänder Flughafen Linate verunglückten SAS-Maschine.

Das Flugzeug-Unglück auf dem Madrider Flughafen mit mehr als 100 Todesopfern ist eines der schwersten in Europa der vergangenen 20 Jahre. dpa dokumentiert die Unglücke mit mehr als 100 Toten seit 1988:

22. August 2006: Ein Flugzeug vom Typ Tupolew-154 der russischen Gesellschaft Pulkovo stürzt auf dem Flug von Anapa am Schwarzen Meer nach St. Petersburg in einem schweren Gewitter über der Ukraine nördlich von Donezk ab. 170 Menschen kommen ums Leben.

3. Mai 2006: Ein armenisches Passagierflugzeug stürzt beim Landeanflug auf den Flughafen des südrussischen Badeorts Sotschi ins Schwarze Meer. Alle 113 Insassen des Airbus 320 ertrinken.

14. August 2005: Ein zyprisches Charterflugzeug vom Typ Boeing 737-300 mit 121 Menschen an Bord stürzt nordöstlich des Flughafens von Athen ab. Alle Insassen sterben. Offenbar wegen eines Defektes der Klimaanlage hatten die Piloten und viele Passagiere das Bewusstsein verloren. Die Maschine flog mindestens eineinhalb Stunden per Autopilot, bis der Treibstoff ausging.

8. Oktober 2001: Auf dem Mailänder Stadtflughafen Linate prallen eine McDonnell Douglas MD-87 der skandinavischen SAS und ein deutsches Privatflugzeug vom Typ Cessna Citation II zusammen. Alle 114 Insassen und vier Flughafenangestellte kommen ums Leben.

25. Juli 2000: Zwei Minuten nach dem Start vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle schlägt eine mit 109 Menschen besetzte Concorde der Air France mit brennenden Motoren beim nördlichen Vorort Gonesse auf. Es gibt keine Überlebenden, an Bord des Überschallflugzeugs sind auch 97 Deutsche.

29. August 1996: Beim Anflug auf den Flughafen von Longyarbyen auf der Insel Westspitzbergen (Norwegen) prallt eine Tupolew 154 der russischen Fluggesellschaft Wnukowo gegen einen Berg. Alle 141 Menschen an Bord kommen ums Leben.

21. November 1993: Beim Absturz einer veralteten Jak-42 der mazedonischen Fluggesellschaft Avio-Impex im Süden des Landes kommen 116 Menschen ums Leben.

8. Februar 1989: Eine Boeing-707-Chartermaschine der US-Gesellschaft Independent Air prallt in 528 Meter Höhe gegen einen Berg auf der Azoreninsel Santa Maria. Alle 144 Insassen sterben, weil der Pilot einen Navigationsfehler gemacht haben soll.

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