Hightech-Kontrollen an Griechenlands Stränden geplant

Drohnen und Satelliten im Einsatz gegen Liegestuhl-Chaos: Wie Griechenland seine Strände schützen will - und welche Strafen bei Regelverstößen drohen.
dpa |
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Griechische Strände sollen künftig aus der Luft kontrolliert werden. (Archivbild)
Griechische Strände sollen künftig aus der Luft kontrolliert werden. (Archivbild) © Thanassis Stavrakis/AP/dpa
Athen

Griechenland will bei der Kontrolle von Stränden künftig verstärkt auf Drohnen und Satellitenbilder setzen. Dem Parlament in Athen liegt ein Gesetzentwurf vor, der vorsieht, dass Verstöße wie das illegale Aufstellen von Liegen und Sonnenschirmen auch anhand von Bildmaterial aus der Ferne festgestellt werden können, berichtet die Zeitung "To Proto Thema".

Grundsätzlich gibt es in Griechenland keine Privatstrände - die Bürger haben zu allen Stränden Zugang. Auch darf laut einem Gesetz aus dem Jahr 2024 maximal ein Drittel eines Strandes mit Liegestühlen zur kommerziellen Nutzung belegt sein. Angesichts der unzähligen Strände des Landes ist die Kontrolle vor Ort durch die Behörden jedoch kaum möglich, weshalb nun Technik genutzt werden soll.

Bei Verstößen sind teils empfindliche Strafen vorgesehen - etwa hohe Geldbußen. Zudem drohen bei schweren oder wiederholten Verstößen zeitweise Betriebsschließungen sowie der Ausschluss bei der künftigen Vergabe von Strandkonzessionen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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