Heuschnupfen-Vorsorge: Was man vor der Pollensaison schon tun kann

Milde Winter lassen Pollen immer früher fliegen. Wer jetzt schon handelt, startet entspannter in die Allergiesaison. Diese Maßnahmen lindern die Symptome spürbar.
(ncz/spot) |
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Die Heuschnupfen-Saison beginnt immer früher.
Die Heuschnupfen-Saison beginnt immer früher. © Robert Kneschke/Shutterstock.com

Die Pollensaison beginnt aufgrund milder Winter zunehmend früher, was Allergiker oft unvorbereitet trifft. Experten raten daher dazu, nicht erst beim ersten Niesen aktiv zu werden. Wer die beschwerdefreie Zeit strategisch nutzt, kann die kommenden Monate deutlich entspannter genießen.

Der Pollenflugkalender

Der wichtigste erste Schritt ist die genaue Identifikation der persönlichen Auslöser. Ein aktueller Allergietest beim Hautarzt oder Allergologen schafft Klarheit darüber, ob Hasel, Erle oder Birke die Hauptverantwortlichen für tränende Augen und Fließschnupfen sind.

Da sich die Blütezeiten aufgrund des Klimawandels zunehmend nach vorne verschieben, bieten ein digitaler Pollenflugkalender oder eine entsprechende App eine unverzichtbare Orientierungshilfe für die Planung im Alltag.

Vorbereitung und langfristige Strategien

Viele wirksame Medikamente erzielen ihre volle Wirkung erst, wenn sie bereits vor dem ersten Kontakt mit den Allergenen angewendet werden. Mastzellstabilisatoren, in Form von Augentropfen oder Nasensprays, sollten idealerweise zwei Wochen vor dem erwarteten Pollenflug regelmäßig genutzt werden, um die Freisetzung von Histamin zu blockieren.

Die Immuntherapie Hyposensibilisierung zielt darauf ab, das Immunsystem langfristig an die Allergene zu gewöhnen, erfordert jedoch einen Vorlauf von mehreren Monaten. Da ein Großteil des Immunsystems im Darm sitzt, kann eine probiotische Kur in der kalten Jahreszeit die allgemeine Abwehrlage stabilisieren.

Eine Notfallapotheke sollte mit Antihistaminika und cortisonhaltigen Nasensprays ausgestattet sein, um bei ersten Anzeichen sofort reagieren zu können.

Das Zuhause zur Festung machen

Bevor die Luft mit Blütenstaub gesättigt ist, sollte der eigene Haushalt abgesichert werden. Hochwertige Pollenschutzgitter an den Schlafzimmerfenstern ermöglichen das Lüften auch während der Hochsaison, ohne dass die Belastung im Innenraum drastisch ansteigt. Zudem lohnt es sich, einen Luftreiniger mit HEPA-Filter anzuschaffen, der kleinste Partikel effektiv aus der Raumluft filtert und so für eine erholsame Nachtruhe sorgt.

Allergiker sollten darauf achten, dass ihr Staubsauger über entsprechende Filter verfügt, damit aufgesaugte Pollen nicht wieder in die Raumluft gewirbelt werden.

Routine anpassen

Während der Übergangszeit kann es helfen, abends die Haare zu waschen. So verhindert man, dass Pollenrückstände vom Tag direkt auf das Kopfkissen und damit in die Atemwege gelangen. Zudem sollte Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer abgelegt werden. Ein Blick auf Pollen-Apps und die jeweiligen Vorhersagen ermöglicht, den Tag entsprechend des Pollenflugs anzupassen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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