Hehler setzen zunehmend auf Online-Verkauf von Autoteilen

Beliebte Masche bei Hehlerbanden: Auto klauen, auseinanderbauen und Einzelteile verkaufen. Der Passauer Polizeihauptkommissar Jürgen Zöls macht als Internetfahnder Jagd auf die Verbrecher.
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Jürgen Zöls präsentiert ein sichergestelltes Navigationsgerät. Der Polizist macht als Internetfahnder Jagd auf Online-Hehlerbanden.
dpa Jürgen Zöls präsentiert ein sichergestelltes Navigationsgerät. Der Polizist macht als Internetfahnder Jagd auf Online-Hehlerbanden.

Passau - Gestohlene Autos werden nach Beobachtung der Polizei zunehmend ausgeschlachtet, um die Einzelteile über das Internet zu verkaufen. Mit dem Verkauf der Einzelteile wie Motoren, Getrieben oder Airbags lasse sich für Hehler mehr Geld verdienen, sagt ein Experte der Polizei in Bayern.

Lesen Sie hier: Europol-Warnung: Cybercrime nimmt zu

"Wird das Diebesgut zerlegt und einzeln verkauft, bringt das Fahrzeug das Zwei- bis Dreifache an Erlös", erläutert der Passauer Polizeihauptkommissar Jürgen Zöls. Er gehört zu den wenigen Internetfahndern in Deutschland, die professionellen Autodieben und Hehlerbanden auf der Spur sind.

 

18.500 gestohlene Autos dauerhaft verschwunden

 

Etwa die Hälfte der gestohlenen Autos werde ausgeschlachtet, um die Einzelteile in Online-Auktionsforen zu verkaufen, sagte Zöls. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes blieben im vergangenen Jahr mehr als 18.500 in Deutschland gestohlene Autos dauerhaft verschwunden - zu 70 Prozent hatten sich die Diebe deutsche Marken ausgesucht.

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