Hausgeburt mit Feuerwehr

Die Besatzung eines Rettungswagens wird in eine Hamburger Wohnung gerufen. Doch statt eines Krankheitsfalls erwartet sie eine Hausgeburt.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
In Hamburg ist die Feuerwehr Träger der Rettungsdienste. (Illustration)
In Hamburg ist die Feuerwehr Träger der Rettungsdienste. (Illustration) © Julian Weber/dpa
Hamburg

Großer Einsatz für einen kleinen Jungen: Hamburger Feuerwehrkräfte, die wegen eines medizinischen Notfalls alarmiert wurden, waren spontan als Geburtshelfer gefragt. Schließlich erblickte am Einsatzort ein gesunder Junge das Licht der Welt, wie es in einer Feuerwehrmitteilung heißt. 

Die Besatzung eines Rettungswagens sei am Dienstagmorgen zu einer Wohnung gerufen worden, berichtete ein Feuerwehrsprecher am Abend. Dort trafen die Helfer auf eine Frau Mitte zwanzig, die kurz vor der Geburt ihres Kindes stand. 

Die Einsatzkräfte riefen einen Notarzt und eine Löschfahrzeug-Besatzung hinzu - und unterstützten die Frau. "Beim Eintreffen des Löschfahrzeugs war die Geburt bereits weit fortgeschritten", schrieb die Feuerwehr. 

Die Notärztin entschied, dass das Kind noch in der Wohnung zur Welt kommen sollte. "Dabei wurde sie von allen Einsatzkräften tatkräftig unterstützt." Besondere Erfahrung brachte die Fahrerin des Löschfahrzeugs mit: Sie hatte vor ihrer Feuerwehrlaufbahn ein Jahr in einem Kreißsaal gearbeitet.

Nach rund zehn Minuten sei der Junge zur Welt gekommen. "Die Notärztin trug das warm eingehüllte Neugeborene zum Rettungswagen, während die übrigen Einsatzkräfte die Mutter beim Transport in den Rettungswagen unterstützten", hieß es. Rund eine Stunde nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden Mutter und Kind dann in ein Krankenhaus gefahren, wie der Sprecher sagte. 

Warum die Feuerwehr über eine Erkrankung statt eine bevorstehende Geburt informiert wurde, war nicht bekannt. In Hamburg ist die Feuerwehr Trägerin der Rettungsdienste.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.