Hai verirrt sich in südkoreanischer Küstenstadt Busan

Mehr als 600.000 Menschen sind bereits zum Kanal in Busan gepilgert, um den Hai "Bukang-i" zu sehen. Den Behörden gelang es bislang nicht, den Bronzehai zurück ins offene Meer zu drängen.
dpa |
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Trotz mehrerer Versuche ist der Hai bislang nicht wieder zurück ins offene Meer zurückgeschwommen.
Trotz mehrerer Versuche ist der Hai bislang nicht wieder zurück ins offene Meer zurückgeschwommen. © -/YNA/dpa
Busan

Ein rund 3,5 Meter langer Hai sorgt in der südkoreanischen Hafenstadt Busan für Aufsehen. Der Raubfisch, der erstmals am 18. September in einem künstlichen Kanal gesichtet worden war, konnte trotz wiederholter Rettungsversuche der Küstenwache bislang nicht ins offene Meer zurückgedrängt werden.

Dabei setzten die Behörden insgesamt fünf Boote und Wasserstrahlen ein. Doch wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, wich der Hai den Wasserstrahlen aus und schwamm den Booten immer wieder davon.

Experten gehen davon aus, dass es sich um einen Bronzehai handelt, der auf der Suche nach Beute vom Meer in den Kanal gelangt ist. Warum er bislang nicht selbst zurück ins offene Meer schwimmt, ist nicht abschließend geklärt. Nach Einschätzung eines von der Tageszeitung "Seoul Shinmun" zitierten Hai-Experten könnte das Tier in dem engen Kanal Schwierigkeiten bei der Orientierung erlitten haben.

Der Hai erhielt den Spitznamen "Bukang-i", abgeleitet vom koreanischen Namen des Nordhafens von Busan, wo das Tier seit über zehn Tagen steckt. "Bukang-i" hat sich längst zum Publikumsmagnet entwickelt. Laut Berichten sind bereits über 600.000 Besucher zu dem Kanal gekommen, um den Hai zu sehen.

Doch seit seiner Entdeckung wurde "Bukang-i" bisher nicht beim Fressen beobachtet. Die Behörden befürchten daher, dass sein Verbleib in dem engen und flachen Kanal seine Gesundheit gefährden könnte. Nach Angaben von Yonhap wollen die Behörden in den kommenden Tagen erneut versuchen, das Tier ins offene Meer zu treiben. Diesmal wollen sie es mit einem speziell angefertigten Netz versuchen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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