Größter Einsatz seit Jahren: Brand in Stuttgarter Großmarkt

Dichter Rauch über dem Neckar, weithin sichtbare Flammen: Die Stuttgarter Feuerwehr bekämpft einen "sehr außergewöhnlichen" Brand im Industriegebiet. Die Rede ist vom größten Einsatz seit Jahren.
dpa |
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Für die Stuttgarter Feuerwehr ist es einer der größten Einsätze seit Jahren. (Symbolbild)
Für die Stuttgarter Feuerwehr ist es einer der größten Einsätze seit Jahren. (Symbolbild) © Christoph Schmidt/dpa
Stuttgart

In einem Stuttgarter Industriegebiet ist ein größeres Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr brennt ein Hallenkomplex des dortigen Großmarktes. Einen Brand in dieser Größenordnung und eine vergleichbar große Einsatzlage habe die Feuerwehr Stuttgart in den letzten Jahren nicht erlebt, sagte Sprecher Daniel Anand. Es handle sich um ein "sehr außergewöhnliches Ereignis". 

Die Flammen drohen in der Nacht auf weitere Lagerhallen überzugreifen. Mehr als 100 Feuerwehrleute sind laut Anand im Einsatz und versuchen die Flammen zu löschen. Rauch und Feuerschein waren schon von weitem zu sehen. Über Verletzte war nach Angaben der Polizei zunächst nichts bekannt.

Auf dem Großmarkt sind mehr als 100 Import- und Großhandelsfirmen angesiedelt. Sie verkaufen frische Waren wie Obst und Gemüse für Hotels und Gaststätten, auch Blumen gibt es dort zu kaufen. Was sich genau in dem brennenden Hallenkomplex befindet, war zunächst unklar.

Feuerwehr warnt Anwohner

Mittels Warn-Apps informierte die Feuerwehr am späten Freitagabend die Bevölkerung, dass es wegen eines Großbrandes zu einer starken Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung in einem Umkreis von vier Kilometern komme. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten.

Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, seien Lastwagen von den Lagerhallen weggefahren worden, erklärte Anand. Zudem werde aufgrund der Größe des Brandes sehr viel Wasser an der Einsatzstelle benötigt. Die Einsatzleitung habe deshalb Tanklöschfahrzeuge sowie Feuerwehrautos mit großen Schlauchreserven zum Einsatzort beordert.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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