Gewicht, Attraktivität, Spießigkeit - Wie uns feste Beziehungen verändern

Überraschung: Beziehungen machen uns dick - das hat nun eine aktuelle Forsa-Umfrage belegt. Aber: es gibt auch jede Menge positiver Effekte.
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Verändern wir uns durch Beziehungen? Und wenn ja - wie sehr und in welchen Punkten?
Alexander Körner/dpa Verändern wir uns durch Beziehungen? Und wenn ja - wie sehr und in welchen Punkten?

Überraschung: Männer und Frauen legen in einer Beziehung eher zu als Singles - das hat nun eine aktuelle Forsa-Umfrage belegt. Aber: es gibt auch jede Menge positiver Folgen einer Partnerschaft!

Frankfurt - Keine Frage, jeder von uns möchte so geliebt werden, wie er ist, mit all seinen Ecken und Kanten. Deswegen wollen wir diesen einen Menschen finden, bei dem wir voll und ganz wir selbst sein können - und gleichzeitig dieser Jemand für unser Gegenüber sein. Doch auch wenn man sein perfektes Gegenstück gefunden hat, bedeutet auch die romantischte Beziehung ein ewiges Geben und Nehmen. Wir verändern uns in einer festen Beziehung  - ob wir's uns eingestehen wollen oder nicht. Was Beziehungen aber tatsächlich aus uns machen und inwieweit wir uns verändern - das geht nun aus einer aktuellen Forsa Umfrage hervor. Im Auftrag von RaboDirect hat das Institut nämlich in einer Beziehung lebende Frauen und Männer zum Thema befragt.

Das Ergebnis? Wir wandeln uns vorwiegend zum Positiven hin!

Viele fühlen sich in der Beziehung attraktiver

Rund 24 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie durch ihre Beziehung humorvoller geworden sind, während lediglich vier Prozent, nun weniger zu Lachen haben als in ihrer Singlezeit. 5 Prozent der Befragten meinen, dass sie durch den Einfluss ihres Partners spießiger geworden sind. Dagegen sind 26 Prozent nach eigener Einschätzung lockerer geworden.

Auch finden 14 Prozent der Befragten, dass die Partnerschaft sie attraktiver gemacht habe. Vor allem jüngere Personen unter 30 Jahren (28 Prozent) sehen das so. Nur drei Prozent fanden sich ohne Partner attraktiver. Gleichzeitig gesteht sich jeder Vierte (25 Prozent) ein, in der Beziehung ein bisschen an Gewicht zugelegt zu haben. Der Attraktivität tut das anscheinend aber keinen Abbruch - die Zunahme an Körperfülle betrifft übrigens Männer und Frauen mit 25 Prozent gleichermaßen. Abgenommen haben neun Prozent der Befragten in der Partnerschaft.

Mit der Partnerschaft übt sich die Rücksicht

Eine Charaktereigenschaft wird offenbar ganz besonders durch die Partnerschaft beeinflusst: die Rücksichtnahme. 50 Prozent der Befragten wurden nach eigenen Angaben im Laufe der Beziehung rücksichtsvoller, kaum jemand (3 Prozent) schätzt sich dagegen selbst als egoistischer ein. Vor allem Männer (55 Prozent) meinen, dass die Partnerschaft ihnen dabei geholfen habe, sich besser in den anderen Menschen hineinzuversetzen und sich entsprechend einfühlsam zu verhalten.

Als großzügiger schätzen sich 36 Prozent der Befragten ein, im Gegensatz zu fünf Prozent, die von sich behaupten, in der Partnerschaft eher geiziger geworden zu sein. 23 Prozent der Befragten bestätigen, durch ihren Partner sparsamer geworden zu sein. Verschwenderischer dagegen nur knapp acht Prozent.

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