Fünf Tote bei zwei Lawinenabgängen in Österreich

In vielen Teilen der Alpen ist die Lawinenlage brisant. Trotzdem schreckt das Skitourengeher offenbar nicht ab. Im Bundesland Salzburg endeten zwei Ausflüge für fünf Menschen tödlich.
dpa |
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Im Raum Bad Hofgastein gab es einen Lawinenabgang - eine Frau starb in den Schneemassen.
Im Raum Bad Hofgastein gab es einen Lawinenabgang - eine Frau starb in den Schneemassen. © Unbekannt/BERGRETTUNG SALZBURG/APA/dpa
Salzburg

In Österreich sind insgesamt fünf Menschen bei zwei Lawinenabgängen gestorben. Das teilte eine Sprecherin der Bergrettung Salzburg der Deutschen Presse-Agentur mit.

Am Nachmittag ging den Angaben zufolge eine Lawine am 2.150 Meter hohen Finsterkopf im Großarltal im Bundesland Salzburg nieder. Sieben Skitourengeher seien dabei verschüttet worden. Vier Mitglieder der Gruppe konnten laut Bergrettung nur noch tot geborgen werden. Die anderen wurden teils schwer verletzt.

Kurz zuvor war eine Frau, die zusammen mit ihrem Ehemann unterwegs war, im Raum Bad Hofgastein von einer Lawine erfasst worden. Auch sie starb unter den Schneemassen.

In beiden Fällen sind Herkunft und Alter der Toten und Verletzten noch unklar. 

Lawinengefahr in der Region

"Die Lawinenlage ist heikel", sagte die Sprecherin der Bergrettung weiter. Alt- und Neuschnee seien schlecht miteinander verbunden, so dass sich immer wieder Lawinen lösten. "Diese Tragödie zeigt schmerzhaft, wie ernst die aktuelle Lawinenlage ist", sagte der Bezirksleiter der Bergrettung Pongau, Gerhard Kremser.

Bei den Unglücken war ein Großaufgebot an Rettern im Einsatz. 90 Bergretter und -retterinnen, weitere Hilfskräfte und mehrere Hubschrauber haben den Angaben nach geholfen, die Toten zu bergen und die Verletzten in Krankenhäuser zu fliegen. 

Nach mehreren Wochen ohne Schneefällen waren in den österreichischen Alpen jüngst regional rund 20 bis 50 Zentimeter Schnee gefallen. Zuletzt wurden ein junger Tscheche und ein Mann noch unbekannter Identität bei zwei Lawinenunglücken im freien Skiraum getötet. Die Behörden appellieren immer wieder an die Skitourengeher, äußerst vorsichtig zu sein.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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