Freude al dente: Warum Nudeln so glücklich machen

Am Mittwoch ist Weltnudeltag. Die AZ erklärt, was der Unterschied zu Pasta ist, welche Sorte die Deutschen am liebsten essen und warum uns der Verzehr gute Laune bereitet.
| R. Schormann
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Mmmmh, ein Teller voller dampfender Spaghetti mit Bolognesesoße und Parmesan – eines der Lieblingsgerichte der Deutschen. Nudeln sind beliebt.
imago/Simon Belcher Mmmmh, ein Teller voller dampfender Spaghetti mit Bolognesesoße und Parmesan – eines der Lieblingsgerichte der Deutschen. Nudeln sind beliebt.

Gedanken kann man sich zu viele machen, Nudeln nicht. Sie kommen mindestens einmal in der Woche auf den Tisch in den Haushalten der Bundesrepublik, es gibt sie seit über 6.000 Jahren und es gibt 600 verschiedene Sorten.

Aber das Wichtigste ist, dass die ursprünglich italienischen Teigwaren glücklich machen. Warum? Das liegt an den komplexen Kohlenhydraten. Die sorgen für eine erhöhte Produktion des Glückshormons Serotonin, berichten die Experten vom Ernährungsportal MeinBauch.net. Zum heutigen Weltnudeltag haben sie weitere Fakten über Spaghetti, Farfalle und Makkaroni zusammengestellt:

Wer isst die meisten Nudeln?

Na klar, die Italiener! Sie haben die Teigwaren ja auch erfunden. 25,3 Kilo isst jeder Italiener durchschnittlich pro Jahr. Danach werden in Tunesien und in Venezuela am liebsten Nudeln gegessen – 16 und 12,2 Kilo landen hier auf dem Teller. Deutschland belegt mit durchschnittlich 8 Kilo im Jahr erst Platz 12.


Grafik: MeinBauch.net

Was ist Pasta, was ist Nudel?

Der Unterschied liegt in den Zutaten. Denn klassische italienische Pasta bestehen nur aus Hartweizengriess, Salz und Wasser. Nudeln, also "geformte Teigwaren" verschiedenster Form, können auch andere Zutaten erklären die Experten.

Wie viel Nudeln essen die Deutschen?

In ihrem Leben durchschnittlich 640 Kilo! Das entspricht also 8 Kilo jedes Jahr. 38 Prozent der Deutschen geben Nudeln als ihre absolute Leibspeise an, über 65 Prozent der Deutschen essen mindestens einmal in der Woche Pasta.

Kaum erstaunlich, dass dabei eine Menge Geld zusammenkommt: 1,041 Milliarden Euro beträgt der jährliche Umsatz mit Nudeln hierzulande.

Woher kommen die Nudeln?

Zumeist aus dem Heimatland der beliebten Teigwaren: Italien. Über 50 Prozent der in Deutschland verkauften Pasta wird aus dem Mittelmeerstaat importiert.

Makkaroni, Farfalle oder doch Spaghetti?

Der lange, dünne Klassiker ist die Lieblingssorte der Deutschen: Spaghetti. Die kochen sich die Deutschen am liebsten. Danach stehen Fussili, die Spiralnudeln, und Penne am häufigsten auf dem Speiseplan. Penne sind die schräg abgeschnittenen Röhrennudeln.

Warum sind Nudeln rekordverdächtig?

Es gibt verrückte Ideen rund um Pasta, die einmalig sind. Die bisher längste Nudel der Welt war 3 333 Meter lang. Ein Schweizer hat sie hergestellt. Dass Nudeln einiges aushalten, zeigte einst der Einsatz von vier Makkaroni bei "Wetten, dass..?". Sie stützten eine 350 Kilo schwere Telefonzelle. Das war 1987.


Grafik: MeinBauch.net

Sind Nudeln immer gelb?

Nein! Es gibt auch rote, grüne und sogar schwarze Nudeln. Während in roten Sorten Paprika, Tomate oder Rote Beete für die Farbe genutzt werden, sorgen in grünen Spinat und in schwarzen der Farbstoff der Tintenfische, Sepia, für den ungewöhnlichen Anblick.

Warum sind wir nach dem Nudelnessen müde?

Der Blutzuckerspiegel fällt nach dem Genuss von Pasta ab. Das liegt am weißen Mehl, das sich auch in Semmeln findet.

Dreht sich alles nur um Pasta?

Nein, natürlich gibt es auch andere Spezialitäten. Schwäbische Maultaschen etwa sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt, ebenso die Spätzle. Aber auch in Asien gibt es besondere Varianten, etwa Glasnudeln aus Stärke und Wasser. Glücklich machen sie alle.

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