Frauen heimlich gefilmt - Ermittlungen nach Rock-Festival

Ermittlungen nach dem Roskilde Festival: Die Polizei findet eine versteckte Kamera in einem falschen Mauerstein. Zwei Männer aus Deutschland müssen jetzt mit einem Gerichtstermin in Dänemark rechnen.
dpa |
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Das dänische Roskilde-Festival besuchen jedes Jahr mehr als 130.000 Menschen - hier ein Bild von 2025. (Archivbild)
Das dänische Roskilde-Festival besuchen jedes Jahr mehr als 130.000 Menschen - hier ein Bild von 2025. (Archivbild) © Kristian Tuxen Ladegaard Berg/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa
Roskilde

Zwei Deutsche und ein weiterer Mann werden verdächtigt, Frauen beim dänischen Roskilde-Rockfestival beim Pinkeln beobachtet und gefilmt zu haben. In der Nähe von urinierenden Frauen sei eine Wildkamera gefunden worden, teilte die Polizei am Dienstagabend mit - die Kamera sei in einem falschen Mauerstein versteckt gewesen.

Zuvor hatte ein freiwilliger Mitarbeiter des Festivals die Polizei am Samstagabend - dem letzten Festivalabend - laut der Nachrichtenagentur Ritzau darauf aufmerksam gemacht, dass drei Männer Frauen beim Pinkeln beobachtet hätten. Zwei Deutsche im Alter von 40 und 67 Jahren sowie einen 48-jährigen Mann aus Lettland nahm die Polizei daraufhin kurzzeitig in Gewahrsam. 

Verdächtige müssen mit Gerichtstermin in Dänemark rechnen

Inzwischen seien die Männer wieder auf freiem Fuß und vermutlich heimgereist, hieß es. Ihre Handys seien aber konfisziert. Die Verdächtigen müssten nun damit rechnen, zu einem Gerichtstermin in Dänemark vorgeladen zu werden. Die Polizei wertet derweil die Aufnahmen auf der Kamera aus, um den Verdacht zu bestätigen, dass die Festivalbesucherinnen in der intimen Situation gefilmt wurden.

Das Roskilde Festival ist mit mehr als 130.000 Besucherinnen und Besuchern das größte Musikfestival Dänemarks. In diesem Jahr spielten dort unter anderem Zara Larsson, Gorillaz, The Cure und David Byrne.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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