Flugzeugabsturz in Attersee: wohl zwei Deutsche tot

Ein Zeuge beobachtete den Untergang der Propellermaschine. Die Polizei geht davon aus, dass ein Fluglehrer und seine Schülerin aus Deutschland an Bord waren. Noch sind sie jedoch nicht geborgen.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Die Polizei setzte bei der Suche unter anderem Sonar und einen Tauchroboter ein.
Die Polizei setzte bei der Suche unter anderem Sonar und einen Tauchroboter ein. © Matthias Kaltenleitner/FOTOKERSCHI via APA/dpa
Steinbach am Attersee

Bei dem Absturz eines Kleinflugzeuges in den österreichischen Attersee sind nach Angaben der Polizei vermutlich zwei Deutsche ums Leben gekommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Fluglehrer und seine Schülerin an Bord waren, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Identitäten der beiden jungen Erwachsenen seien aber noch nicht endgültig bestätigt. 

Nach dem Unfall am Mittwoch soll das Wrack mit den zwei Toten voraussichtlich am Samstag geborgen werden, teilte der Sprecher mit. Die einmotorige Maschine des Typs Tecnam P2002 JF ist in etwa 160 Metern Tiefe geortet worden. 

Offene Fragen zur Unfallursache

Nach Angaben der Flugortungsplattform Flightradar24 war die Propellermaschine in Salzburg gestartet. Nach etwa einer halben Stunde brachen die Flug-Aufzeichnungen ab. 

Laut der Datenbank der österreichischen Flugsicherungsbehörde Austrocontrol wird das Flugzeug von einer österreichischen Flugschule betrieben. Die Schule war für Anfragen nicht erreichbar und äußerte sich auch online nicht zu dem Vorfall.

Die Polizei machte vorerst keine Angaben über die mögliche Unfallursache. Ein Augenzeuge sagte dem Sender ORF, dass er ein trudelndes Flugzeug beobachtet habe. "Ich habe nach rechts gesehen und ein weißes Flugzeug blitzschnell kommen sehen, das spiralförmig nach unten gegangen und auf dem Wasser aufgeschlagen ist", sagte der US-amerikanische Tourist. Die Maschine sei sofort gesunken.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.