Flugzeug von British Airways landet in Edinburgh statt in Düsseldorf

Stellen Sie sich vor, Sie wollen mit British Airways von London nach Düsseldorf fliegen, landen aber in Edinburgh. Das ist gar nicht mal so abweigg - wie die Vorfälle am Montagvormittag zeigen.
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Sicher gelandet - nur nicht in Düsseldorf, sondern in Edinburgh. (Symbolbild)
imago/Rupert Oberhäuser Sicher gelandet - nur nicht in Düsseldorf, sondern in Edinburgh. (Symbolbild)

Stellen Sie sich vor, Sie wollen mit British Airways von London nach Düsseldorf fliegen, landen aber in Edinburgh. Den Passagieren eines Fluges am Montagvormittag ist genau das passiert.

Düsseldorf - Nun, die Entfernung per Luftlinie unterscheidet sich nur um rund 54 Kilometer - doch peinlich ist das Ganze trotzdem. Am Montagvormittag startet ein Flugzeug von British Airways am London City Airport in Richtung Düsseldorf Flughafen, doch der Flieger macht sich nicht auf den Weg nach Deutschland, sondern nach Schottland. Genauer gesagt nach Edinburgh.

Wie BBC online berichtet, erfuhren die Passagiere von dem Missgeschick erst, als das Kind bereits in den Brunnen gefallen war. "Welcome to Edinburgh" schallte es da aus den Lautsprechern des Flugzeugs. Die BBC zitiert Sophie Cooke - die 24-Jährige fliegt berufsbedingt häufig von London nach Düsseldorf. Alle im Flugzeug hätten gedacht, es handle sich um einen Witz.

British Airways entschuldigt sich via Twitter

Zum Lachen war den Passagieren allerdings wohl nicht zumute, als der Pilot die Passagiere über das Bordmikro bat, die Hand zu heben, falls sie denn nach Düsseldorf gewollt hätten. Die Hände aller Passagiere gingen nach oben...

Nach Angaben von British Airways wurde das Flugzeug mittlerweile nach Düsseldorf weitergeleitet - nachdem die Fluggäste knapp zweieinhalb Stunden in Schottland ausgeharrt hatten. Die Fluggesellschaft entschuldige sich via Twitter für die Unterbrechung der Reise, man werde jeden einzelnen Passagier kontaktieren.

Schuld an dem Missgeschick sei nicht British Airways selber, sondern die Firma WDL Aviation. Die deutsche Charterfluggesellschaft habe den Flug im Rahmen eines Leasing-Deals organisiert. Es habe Probleme mit dem Übermitteln von Dokumenten gegeben.

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