Pakistan: Flugzeug ins Arabische Meer gestürzt

Eine pakistanische Frachtmaschine verschwindet vom Radar. Auch Rettungsflugzeuge können die mutmaßliche Unfallstelle im Arabischen Meer zunächst nicht finden. Was ist mit der Crew?
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Eine Boeing 737 ist über dem Arabischen Meer vom Radar verschwunden. (Symbolbild)
Eine Boeing 737 ist über dem Arabischen Meer vom Radar verschwunden. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa
Karachi

Ein Frachtflugzeug der pakistanischen Cargo-Airline K2 Airways mit fünf Crewmitgliedern an Bord ist nach Angaben des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif ins Arabische Meer gestürzt. In einer Stellungnahme drückte er den Familien der Besatzung sein Beileid aus.

Zunächst sei das Flugzeug am späten Dienstagabend vom Radar der Flugsicherung verschwunden. Noch kurz vorher habe die Crew von Navigationsproblemen gesprochen, schrieb die pakistanische Flughafenbehörde in einer Stellungnahme - die Maschine habe stark an Höhe verloren.

Premier Sharif äußerte sich bestürzt über den tragischen Vorfall. Er habe die zivile Luftfahrtbehörde, die Marine und die Luftwaffe angewiesen, Rettungsmaßnahmen zu intensivieren.

Unfallstelle wird gesucht

Die Boeing 737 sei vom Küstenemirat Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten in die pakistanische Hafenmetropole Karachi unterwegs gewesen, hieß es bei der pakistanischen Flughafenbehörde. Sie befand sich demnach zur Zeit des Absturzes über dem Arabischen Meer, und zwar noch knapp 300 Kilometer westlich von Karachi vor der pakistanischen Küste.

Ein Rettungseinsatz aus der Luft sei weiter im Gange, man habe bisher jedoch keine Unfallstelle lokalisieren können, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von der pakistanischen Luftfahrtbehörde. Pakistanische Luftfahrt-Kreise bestätigten die Beteiligung der Marine und Luftwaffe an dem Einsatz.

K2 Airways ist ein Privatunternehmen und wurde nach eigenen Angaben 2018 gegründet.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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