Finger in die Ohren gegen Schluckauf? Mit diesen Tricks bekämpfen Sie das nervige Hicksen

Luft anhalten, Wasser trinken, an den Ohren kraulen: Warum Tipps und Tricks gegen Schluckauf keine reinen Ablenkungsmanöver sind und welcher Sinn dahinter steckt.
von  Petra Esselmann
Was hat sich die Natur bloß beim Schluckauf gedacht? Beim erwachsenen Menschen jedenfalls scheint er keinen besonderen Sinn mehr zu erfüllen. Wohl aber bei den ganz Kleinen, wie Theorien besagen. Wie sagen Ihnen, was Sie gegen das nervige Hicksen tun können und warum auch Finger in den Ohren helfen können ...
Was hat sich die Natur bloß beim Schluckauf gedacht? Beim erwachsenen Menschen jedenfalls scheint er keinen besonderen Sinn mehr zu erfüllen. Wohl aber bei den ganz Kleinen, wie Theorien besagen. Wie sagen Ihnen, was Sie gegen das nervige Hicksen tun können und warum auch Finger in den Ohren helfen können ... © iStock/Krishna Tedjo

Oh, nein. Hicks. Irgendetwas hat den Vagusnerv irritiert. Oder den Nervus phrenicus. Hicks. Oder beide! Für die nächsten paar Sekunden oder Minuten ist Schluckauf angesagt. Das Zwerchfell zieht sich ruckartig zusammen, Luft wird eingesogen, gleichzeitig verschließt sich im Kehlkopf die Ritze zwischen den Stimmbändern und die Luft, die eingeatmet wird, knallt dagegen. Hicks. Ist es nur ein harmloser, akuter Schluckauf ohne Begleitsymptome, was in der Regel der Fall ist, kann man ihn aussitzen. Nach einer Weile wird sich das Zwerchfell von alleine wieder entspannen. Wer dafür keinen Nerv hat, kann versuchen, mit gezielten Tricks auf Nerven und Atmung einzuwirken und das Spektakel schneller zu beenden. Manch ein Hollywoodstar hat da erstaunliche Tipps auf Lager.

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