Financial Wellness: Einfache Routinen für mehr finanzielle Sicherheit

Viele nehmen sich zum Jahresanfang einen besseren Umgang mit Geld vor. Statt striktem Sparen empfiehlt sich Achtsamkeit: Wie "Financial Wellness" ganz ohne Druck gelingen kann.
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Financial Wellness kann auf verschiedene Arten praktiziert werden.
Financial Wellness kann auf verschiedene Arten praktiziert werden. © iStock via Getty Images/Organic Media

Neues Jahr, neue Vorsätze. Doch statt uns unrealistische Sparziele zu setzen, die wir im Februar schon wieder brechen, setzen wir dieses Jahr auf etwas anderes: finanzielle Achtsamkeit. Es geht nicht darum, sich jeden Coffee-to-to zu verbieten, sondern darum, die Kontrolle zurückzugewinnen. Hier sind fünf Routinen, die dabei helfen - ganz ohne Mathe-Studium.

Der Kassensturz

Bevor gespart werden kann, sollte man wissen, wo das Geld eigentlich hinfließt. Der Januar ist perfekt, um alle laufenden Kosten zu prüfen. Benötigt man wirklich drei Streaming-Dienste? Nutzt man das Fitnessstudio-Abo? Tipp: Alles kündigen, was in den vergangenen drei Monaten nicht genutzt wurde. Das Geld, das hier frei wird, ist die Basis für die finanzielle Sicherheit.

Die 10-Minuten-Regel

Wir wischen heute oft einfach per Karte oder Handy weg - und verlieren dabei das Gefühl für den Wert. Eine der effektivsten Methoden für mehr Kontrolle ist das klassische Haushaltsbuch. Das geht aber auch modern interpretiert: Abends zehn Minuten Zeit nehmen, um die Ausgaben des Tages zu notieren. Studien zeigen: Wer Ausgaben von Hand aufschreibt, verankert sie besser im Gedächtnis und kauft automatisch bewusster ein.

Dafür braucht es keine komplizierten Excel-Tabellen: Bücher wie das "thank me"-Budgeting-Tagebuch (teNeues) helfen mit vorstrukturierten, undatierten Seiten, einen Überblick über Einnahmen, Ausgaben und Sparziele und mehr Achtsamkeit für die Finanzen zu schaffen. Egal ob mit speziellem Planer oder einem einfachen Notizheft: Wichtig ist nur, 10 Minuten zu investieren, und ehrlich mit sich zu sein.

Sparen automatisieren

Ganz nach dem Motto "Pay Yourself First": Nicht bis zum Monatsende warten, um zu schauen, was übrig bleibt (Spoiler: Meistens nichts). Lieber am Monatsanfang einen Dauerauftrag für das Tagesgeldkonto einrichten. Diese Sparrate wie eine Rechnung behandeln, die bezahlt werden muss: Selbst wenn es nur 25 Euro sind, die Gewohnheit zählt mehr als der Betrag.

30-Tage-Wartezeit für Impulskäufe

Statt direkt auf den "Kaufen"-Button zu klicken, ein Wunschobjekt lieber erst mal in den Warenkorb legen, aber noch nicht kaufen. Dann 30 Tage warten. Den Wunsch auf eine Liste schreiben. Will man es nach 30 Tagen immer noch, darf es gekauft werden. In 90 Prozent der Fälle hat man es bis dahin aber vergessen. Das schützt vor emotionalen Frustkäufen.

Reden ist Gold

Geld ist oft ein Scham-Thema. Wir reden lieber über alles Mögliche als über Gehalt oder Schulden. Eine Routine für das neue Jahr: einen "Money Buddy" suchen. Das kann eine Freundin oder der Partner sein. Einmal im Monat zusammensetzen und über finanzielle Ziele sprechen bzw. zurückblicken. Das schafft Verbindlichkeit und nimmt dem Thema die Schwere.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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