Fidschi rüstet sich für Zyklon "Vaianu": Schulen geschlossen

Ein Zyklon zieht auf das Südseeparadies Fidschi zu: Wegen "Vaianu" wurden bereits Schulen und Universitäten geschlossen. Erinnerungen an einen anderen Sturm werden wach.
dpa |
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Auf Fidschi wurden vorsorglich Schulen und Unis geschlossen. (Archivbild)
Auf Fidschi wurden vorsorglich Schulen und Unis geschlossen. (Archivbild) © Aileen Torres-Bennett/AP/dpa
Suva

Der sich rasch verstärkende Tropensturm "Vaianu" bereitet der Inselgruppe Fidschi im Südpazifik Sorgen. Die Behörden warnen vor Starkregen, Überschwemmungen und heftigem Wind. Vorsorglich bleiben in Abstimmung mit dem Katastrophenschutz landesweit die Schulen und Universitäten geschlossen. Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes hat sich der Wirbelsturm innerhalb kurzer Zeit zu einem Zyklon der Kategorie 2 verstärkt - und könnte bis Dienstag weiter an Kraft gewinnen. 

Meteorologen rechnen damit, dass er zu einem schweren Zyklon der Kategorie 3 wird. Jedoch gilt es als unwahrscheinlich, dass "Vaianu" direkt auf Land treffen wird: Die Behörden erwarten, dass er zwischen Fidschi und dem Nachbarstaat Vanuatu über das Meer ziehen wird. 

Bildungsminister Aseri Radrodro rief Eltern dazu auf, ihre Kinder besonders im Blick zu behalten. Niemand solle versuchen, überflutete Flüsse oder Straßen zu überqueren. Auch vom Baden in Flüssen oder im Meer wurde dringend abgeraten. Die Behörden warnten vor Sturzfluten speziell in tiefer gelegenen Regionen sowie in dicht besiedelten Gebieten. 

Erinnerungen an heftigen Zyklon "Yasa"

Am Vormittag (Ortszeit) lag das Zentrum des Sturms rund 530 Kilometer nordwestlich der Inselgruppe Yasawa. Es bewegte sich langsam in südöstlicher Richtung. Ende 2020 hatte der heftige Zyklon "Yasa" auf Fdischi schwere Verwüstungen angerichtet, mehrere Menschen starben.

Fidschi mit knapp einer Million Einwohnern liegt nördlich von Neuseeland und östlich von Australien. Der Staat mit der Hauptstadt Suva umfasst mehr als 300 Inseln. Mit seinen weißen Sandstränden und vorgelagerten Korallenriffen ist das Südseeparadies bei Urlaubern aus aller Welt beliebt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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