Autobahn GmbH: Drei Verletzte bei Brand in Autobahn-Tunnel

386 Einsatzkräfte, drei Verletzte, ein ausgebrannter Anhänger: Im meistbefahrenen Tunnel Baden-Württembergs herrscht Ausnahmezustand. Zumindest ein Teil soll schnellstmöglich geöffnet werden.
dpa |
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Im Engelbergtunnel entlang der A81 ist ein Brand ausgebrochen - mit weithin sichtbarer Rauchsäule.
Im Engelbergtunnel entlang der A81 ist ein Brand ausgebrochen - mit weithin sichtbarer Rauchsäule. © Karsten Schmalz/dpa
Leonberg

Nach dem Brand im Engelbergtunnel sind drei Menschen mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht worden. Das teilte die Autobahn GmbH mit. 386 Rettungskräfte seien mit 57 Fahrzeugen im Einsatz gewesen.

In der Weströhre des vielbefahrenen Tunnels entlang der Autobahn 81 westlich von Stuttgart war den Angaben nach in Fahrrichtung Karlsruhe/München am Beginn des Tunnelportals ein mit Kühlschränken beladener Lastwagen-Anhänger ausgebrannt. "Erste Prüfungen vor Ort zeigen massive Betonabplatzungen an der Tunneldecke der betroffenen Weströhre." Die Kabel der Tunnelsteuerung sowie der Brandmeldeanlage seien verschmort. 

Dauer der Vollsperrung unklar

"Die Bergung des verbrannten Fahrzeuges wird bis in die Abendstunden anhalten, da die verbrannten Kühlschränke einzeln verladen werden müssen", erläuterte die Autobahn GmbH. Für die Dauer der Bergungsarbeiten müsse der Strom im Tunnel aus Sicherheitsgründen komplett abgeschaltet werden. 

Wie lange der Tunnel noch komplett gesperrt bleibt, lässt sich nach Auskunft eines Sprechers aktuell nicht sagen. Die Oströhre solle schnellstmöglich geöffnet werden. "Ein genaues Datum für das Ende der Vollsperrung kann aber erst nach Sicherheitsprüfungen bekannt gegeben werden", hieß es.

Der Engelbergtunnel ist nach ADAC-Angaben der verkehrsreichste Autobahntunnel Baden-Württembergs. Im vergangenen Herbst hatte ein Brand dort bereits für ein Verkehrschaos gesorgt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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