Fähre sinkt vor Philippinen – 18 Tote und 24 Vermisste

Tragödie auf See: Mindestens 18 Tote und mehr als 300 Gerettete melden die Behörden auf den Philippinen nach einem Fährunglück. Aber viele werden noch im Meer vermisst.
dpa |
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Die Einsatzkräfte suchen noch nach Überlebenden.
Die Einsatzkräfte suchen noch nach Überlebenden. © Uncredited/Philippine Coast Guard/dpa
Manila

Nach dem Sinken einer Fähre auf den Philippinen werden noch mindestens 24 Menschen im Meer vermisst. Das Schiff M/V Trisha Kerstin 3 hatte der Küstenwache zufolge 359 Menschen an Bord – 332 Passagiere und 27 Crew-Mitglieder. Das Unglück ereignete sich in der Nacht (Ortszeit) auf dem Weg von der Stadt Zamboanga auf der Insel Mindanao zur Insel Jolo.

Unglücksursache noch unklar

Ein Sprecher der örtlichen Küstenwache sprach von mindestens 18 Toten und 317 Geretteten. Nach zwei Dutzend vermissten Personen werde noch gesucht. Wie es zu der Tragödie nahe der Provinz Basilan 900 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila kam, wird derzeit untersucht. Augenzeugen zufolge war die See zu dieser Zeit ruhig. 

Zu möglichen ausländischen Passagieren gab es derweil keine Berichte. Jolo gilt wegen der Präsenz islamistischer Terrorgruppen als sehr gefährlich und ist kein Touristenziel.

Der Schiffsbetreiber Aleson Shipping Lines sprach den Angehörigen der Opfer sein tiefes Beileid aus und bat um Geduld, während die Sucharbeiten andauerten.

Reisen auf dem Wasser gehört auf den Philippinen zum täglichen Leben. Das Archipel besteht aus mehr als 7.000 Inseln. Wegen unzureichender Sicherheitsstandards und Überbelegung kommt es häufig zu Unfällen.

2023 waren bei einem Feuer auf einer Passagierfähre im Süden des Landes fast 30 Menschen gestorben. Die schlimmste Schiffskatastrophe in Friedenszeiten ereignete sich in den philippinischen Gewässern 1987, als eine Fähre mit einem Tanker kollidierte. Mehr als 4.000 Menschen kamen damals ums Leben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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