Extreme Hitze im Süden und Westen – 38,5 Grad in Kitzingen

Heiß, heißer, Südwesten: An manchen Orten kletterte das Thermometer am Freitag besonders hoch. Ein Ende der Hitzewelle ist noch nicht in Sicht.
von  dpa
Hitze ist gefährlich - besonders für Ältere und Vorerkrankte. Viel zu trinken ist besonders wichtig.
Hitze ist gefährlich - besonders für Ältere und Vorerkrankte. Viel zu trinken ist besonders wichtig. © Benjamin Westhoff/dpa

Heiß ist es derzeit überall in Deutschland – aber ganz besonders im Süden und Westen des Landes. Der Tageshöchstwert wurde mit 38,5 Grad am Freitag im bayerischen Kitzingen gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf dpa-Anfrage mitteilte. Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz lag mit 38,0 Grad knapp dahinter, gefolgt von Waghäusel-Kirrlach (Baden-Württemberg) und Andernach (Rheinland-Pfalz) mit 37,5 Grad. Im Frankfurter Westend war es 37,2 Grad heiß. Es handelt sich um vorläufige Werte.

Am Abend und in der Nacht ist mit lokalen Gewittern zu rechnen. Am Wochenende bleibt es weiterhin heiß. "Da können noch höhere Werte kommen", sagte eine DWD-Sprecherin. 

Gefahr für Ältere, Kinder und Kranke

Obwohl die Temperaturen am Freitag außergewöhnlich hoch waren, handelt es sich nicht um Rekordwerte: Die höchste Temperatur an einem 19. Juni wurde 2022 in Dresden mit 39,2 Grad gemessen. Die insgesamt höchste Temperatur wurde am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl gemessen: 41,2 Grad zeigte das Thermometer damals an. Der höchste jemals im Monat Juni gemessene Wert wurde ebenfalls 2019 gemessen: 39,6 Grad registrierten die Wetterexperten am 30. Juni in Bernburg in Sachsen-Anhalt.

Hitzewellen sind im Zuge des Klimawandels häufiger und intensiver geworden. Besonders Ältere, Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen sind gefährdet.

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