Ex-Milliardär Benko wegen Betrugs verurteilt
Der österreichische Immobilienunternehmer René Benko ist wegen des Betrugs eines Investors in Millionenhöhe verurteilt worden. Wie die Nachrichtenagentur APA und die Zeitung "Der Standard" berichteten, erhielt er am Landesgericht Innsbruck eine Zusatzstrafe von zwei Jahren - zusätzlich zu den zweieinhalb Jahren Haft aus einem vorangegangenen Prozess.
Geschädigt war die Stiftung des österreichischen Unternehmers Hans Peter Haselsteiner (82, Ex-Strabag-Chef). Diese hatte 2022 Aktien der Signa Development für mehrere Millionen Euro erworben.
Freispruch in anderem Anklagepunkt
In einem weiteren Anklagepunkt wurde der 49-Jährige freigesprochen. Dabei ging es um ein rund 80.000 Euro teures Jagdgewehr, das er nach Ansicht der Anklage vor seinen Gläubigern verborgen haben soll. Einen entsprechenden Vorsatz sah das Gericht nicht als erwiesen an.
Für Benko ist es bereits die dritte strafrechtliche Verurteilung im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch seines Signa-Imperiums. Der Konzern hatte Ende 2023 Insolvenz angemeldet. Der Fall gilt als eine der größten Unternehmenspleiten in der österreichischen Wirtschaftsgeschichte.
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