Vermisster Zehnjähriger in Garage entdeckt

Ein autistisch veranlagter Junge verlässt am Abend sein Elternhaus und wird vermisst gemeldet. Nach einer Nacht in großer Sorge kommt am Vormittag die erlösende Nachricht.
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Einsatzkräfte hatten mit einem Großaufgebot nach dem Jungen gesucht.
Einsatzkräfte hatten mit einem Großaufgebot nach dem Jungen gesucht. © Benjamin Müller/TNN/dpa
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Wolfenbüttel

Aufatmen im niedersächsischen Wolfenbüttel - nach einer Nacht in Sorge um einen autistisch veranlagten Jungen ist der Zehnjährige am Vormittag wohlbehalten gefunden worden. Das Kind sei in einer Garage in der Nähe seines Wohnhauses entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher. Nach einer ersten Einschätzung blieb der Junge aus dem Ortsteil Wendessen unverletzt. 

Hubschrauber und Drohnen im Einsatz 

Der Junge hatte sein Elternhaus am Freitagabend gegen 18.30 Uhr verlassen und galt seitdem als vermisst. Einsatzkräfte suchten die ganze Nacht und auch am Morgen mit einem Großaufgebot nach dem Jungen ukrainischer Herkunft. Bei der Suche kamen ein Hubschrauber, mehrere Suchhunde und Drohnenteams mit Wärmebildkameras zum Einsatz. 

Die weiteren Hintergründe des Verschwindens müssten noch ermittelt werden, teilte die Polizei mit. Die Ermittler bedankten sich bei den vielen Helfern für die Beteiligung an der Suche nach dem Kind. Als problematisch bezeichnete ein Polizeisprecher, dass einige Falschmeldungen über Vermisstenfälle in der Region in sozialen Medien Zweifel an der aktuellen Lage aufkommen ließen. 

Erinnerungen an Arian 

Die Suche weckte Erinnerungen an den Fall des sechsjährigen Arian aus Bremervörde, der im April 2024 aus seinem Zuhause verschwand. Die Suche nach dem Kind nahm nach Einschätzung der Polizei bundesweit einzigartige Ausmaße an und war individuell auf das Kind mit Autismus ausgerichtet. Ende Juni 2024 wurde Arians Leiche - nur wenige Kilometer von dessen Zuhause entfernt ohne Hinweise auf ein Fremdverschulden - entdeckt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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