Erdbeer-Drive-in sorgt für Tiktok-Hype und Stau

Drive-ins kennt man von großen Fast-Food-Ketten. In Niedersachsen nahe der A30 wird nun etwas anderes direkt am Auto verkauft – Kunden reisen dafür teils lange an.
dpa |
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Neben frischen Erdbeeren gibt es auch Eis und Milchshakes im Erdbeer-Drive-in.
Neben frischen Erdbeeren gibt es auch Eis und Milchshakes im Erdbeer-Drive-in. © David Ebener/dpa
Salzbergen

Rote Früchte statt Pommes oder Burger: Ein ungewöhnlicher Drive-in sorgt in Niedersachsen nahe der A30 seit kurzem regelmäßig für lange Autoschlangen. Dort verkauft ein Erdbeerhof frische Erdbeeren, Milchshakes, Spaghettieis oder mit Schokolade überzogene Früchte aus einem Verkaufsstand direkt am Auto. Kunden bestellen zuvor aus ihrem Wagen heraus an einem Terminal. Dafür nehmen manche Menschen teils lange Anreisen und Schlangestehen in Kauf. 

Nina und Mia sind etwa 80 Kilometer mit dem Auto aus Gelsenkirchen bis in das südliche Emsland gefahren. "Das ist mal etwas Außergewöhnliches im Drive-in", sagt Mia. An herkömmlichen Erdbeerständen gebe es sonst keine Schokoladen-Erdbeeren oder Spaghettieis, ergänzt Nina. Der Erdbeer-Drive-in liegt nahe der Autobahnabfahrt Rheine-Nord an der A30. 

Die Idee für den ungewöhnlichen Verkaufsstand kam Silvan Schulze-Weddige, dem Betriebsleiter des Spargel- und Erdbeerhofes Gut Holsterfeld, bei einem Besuch im Nachbarland. "Im letzten Jahr haben wir uns überlegt, dass wir einen Erdbeer-Drive-in bei uns eröffnen wollen und wir kamen auf die Idee, weil wir uns das bei holländischen Kollegen angeguckt haben." 

Erst habe er in seinem Betrieb Überzeugungsarbeit für das Konzept leisten müssen. "Aber wie man jetzt sieht, war der Riecher richtig." Besonders am Anfang sei der Andrang enorm gewesen. Viele Autofahrer würden in der Drive-in-Schlange Videos machen und darüber auf Social Media posten. "Das ganze ging am ersten Tag viral auf Tiktok", sagt Schulze-Weddige.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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