Erdbeben in Italien. Das Epizentrum liegt bei Norcia. Schwere Schäden vermutet.

Ein schweres Erdbeben hat Mittelitalien erschüttert. Das Helmholtz-Zentrum in Potsdam gab die Stärke am Sonntagmorgen mit 6,5 an, das Zentrum lag demnach südöstlich von Perugia. Es ist das dritte Beben innerhalb einer Woche.
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In vielen Dörfern werden Schäden gemeldet.
dpa 11 In vielen Dörfern werden Schäden gemeldet.
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Massimo Cialente, Bürgermeister von L'Aquila, macht sich ein Bild vor Ort.
dpa 11 Massimo Cialente, Bürgermeister von L'Aquila, macht sich ein Bild vor Ort.
Auch in Rom gibt es Schäden: Ein Riss durchzieht die Fassade der St. Pauls-Basilika.
dpa 11 Auch in Rom gibt es Schäden: Ein Riss durchzieht die Fassade der St. Pauls-Basilika.
Touristen stehen vor geschlossenen Sehenswürdigkeiten - Risse zeigen sich überall.
dpa 11 Touristen stehen vor geschlossenen Sehenswürdigkeiten - Risse zeigen sich überall.

Ein schweres Erdbeben hat Mittelitalien erschüttert. Das Helmholtz-Zentrum in Potsdam gab die Stärke am Sonntagmorgen mit 6,5 an, das Zentrum lag demnach südöstlich von Perugia. Auch in Rom waren heftige Stöße zu spüren.

Rom - Eines der stärksten Erdbeben in Italien seit Jahrzehnten hat schwere Schäden in der Region südöstlich von Perugia angerichtet. Einige Dutzend Menschen wurden verletzt, unter ihnen sei auch ein Mensch mit schwereren Verletzungen, sagte Zivilschutz-Chef Fabrizio Curcio laut Nachrichtenagentur Ansa in einer ersten Bilanz. Die Verletzten würden mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht. Mehrere Menschen wurden lebend aus Trümmern geborgen.

"Es war ein sehr starker Erdstoß", sagte der Cesare Spuri vom Zivilschutz in den Marken. Der Bürgermeister der kleinen Gemeinde Ussita, Marco Rinaldi, sagte der Ansa: "Es ist alles eingestürzt." In dem Ort hatten bereits die Beben von vergangenem Mittwoch starke Schäden angerichtet. "Ich sehe eine Rauchsäule, es ist ein Desaster, ein Desaster! Ich habe im Auto geschlafen und die Hölle gesehen."

Um 7:40 Uhr bebt die Erde

Die Erdstöße am Sonntagmorgen hatten eine Stärke von 6,5, wie das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie und das Helmholtz-Zentrum in Potsdam ermittelten. Das Seismologische Zentrum Europa-Mittelmeer sprach von einer Stärke von 6,6. Das Zentrum lag bei dem Städtchen Norcia, in dem es schwere Zerstörungen gibt. Nur Teile der Basilika San Benedetto aus dem 14. Jahrhundert sowie der Kathedrale Santa Maria Argentea seien stehengeblieben, meldete Ansa. Norcia ist eine bekannte mittelalterliche Stadt.

Das Beben ereignete sich gegen 7.40 Uhr, laut den Experten in etwa 10 Kilometern Tiefe. Bei Betroffenen löste es Panik aus. In der Region Marken liefen Menschen erschreckt auf die Straße, wie Ansa berichtete. Das Beben sei deutlich und lange in der Provinz Umbrien und in Städten wie Florenz und Ancona - vor allem in oberen Stockwerken - zu spüren gewesen. Telefonleitungen in dem betroffenen Gebiet waren unterbrochen.

Die Karte zeigt die Beben am Morgen. Der Stern markiert das Epizentrum nahe Norcia. Quelle: dpa

 

In Rom sind vorübergehend die zwei zentralen Metrolinien A und B gestoppt worden. Es gebe technische Überprüfungen nach dem Beben um 7.40 Uhr, war auf der Internetseite der Verkehrsgesellschaft Atac zu lesen. Den Angaben zufolge gab es auch Verzögerungen im Zugverkehr.

Erst am Mittwoch bebete in der Region zuletzt die Erde

Stärkstes Beben seit 1980

Immerhin gibt es bisher wohl keine Todesopfer: Dem italienischen Zivilschutz sind zunächst keine Berichte über Todesopfer bekanntgeworden, es gebe aber mehrere Verletzte. Das sagte Zivilschutz-Chef Fabrizio Curcio auf einer Pressekonferenz. Zudem sind viele Straßen blockiert.

Das Beben war nach Angaben von Curcio das stärkste seit 1980. Weitere Nachbeben sind nicht ausgeschlossen.

 

 

 

 

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