"Entsetzlich": Neun Tote nach Schüssen in Pennsylvania

Nach einem Schusswaffenvorfall im US-Bundesstaat Pennsylvania bleiben die Hintergründe ungeklärt. Nun gibt der Gouverneur die Zahl der Toten bekannt.
dpa |
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Neun Menschen sind bei einer Gewalttat in der Stadt Erie im US-Staat Pennsylvania getötet worden.
Neun Menschen sind bei einer Gewalttat in der Stadt Erie im US-Staat Pennsylvania getötet worden. © Matt Barnum/WJET/AP/dpa
Erie

Bei einer Gewalttat im US-Bundesstaat Pennsylvania sind nach Angaben des Gouverneurs Josh Shapiro neun Menschen getötet worden. Er habe mit der Bürgermeisterin der Stadt Erie, Daria Devlin, gesprochen und ihr nach dem tragischen Schusswaffenvorfall in der vergangenen Nacht die volle Unterstützung zugesichert, teilte Shapiro auf der Plattform X mit. 

Die Stadt Erie zählt etwas mehr als 90.000 Einwohner. Sie liegt an dem gleichnamigen See, durch den die Grenze zwischen den USA und Kanada verläuft.

Nach offiziellen Angaben ist auch der Angreifer tot. Wie der Sender CBS News berichtete, geht die Polizei davon aus, dass er durch eine mutmaßlich selbst zugefügte Schusswunde gestorben ist. Zu den Hintergründen der Tat sowie dem Tathergang machte die Polizei zunächst keine Angaben. "Es gibt keine Worte, die das Ausmaß des Verlusts an Menschenleben hier angemessen beschreiben könnten", zitierte der Sender den Polizeichef von Erie, Rick Lorah.

Entwarnung für die Bevölkerung

Aus Respekt vor den Opfern und den Angehörigen werde er nicht auf Einzelheiten vor Ort eingehen, sagte Lorah. Die Ermittler arbeiten seinen Angaben zufolge mit Hochdruck daran, den Tathergang zu rekonstruieren. "Wir werden nicht über ein mögliches Motiv oder andere Informationen spekulieren."

Die Stadtverwaltung hatte die Tat zuvor als "entsetzliche Tragödie" bezeichnet und zugleich Entwarnung gegeben. "Wir sind uns bewusst, dass diese Nachricht bei unseren Einwohnern große Bestürzung und Trauer auslöst." Der Schütze sei aber tot und es bestehe keine Gefahr für die Öffentlichkeit.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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