Einer der meistgesuchten Drogenhändler Südamerikas gefasst

Ermittler sehen in ihm eine Schlüsselfigur des Kokainhandels in Südamerika. Sebastián Marset wird zudem mit großen Kokainlieferungen nach Europa in Verbindung gebracht.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Marset galt Ermittlern als eine der zentralen Figuren des südamerikanischen Kokainhandels und wurde von mehreren Staaten gesucht.
Marset galt Ermittlern als eine der zentralen Figuren des südamerikanischen Kokainhandels und wurde von mehreren Staaten gesucht. © Diego Tejerina/dpa
Santa Cruz de la Sierra

Einer der meistgesuchten Drogenhändler Südamerikas ist in Bolivien festgenommen und anschließend in Richtung USA ausgeflogen worden. "Einer der Drogenhändler und Kriminellen, der zu den vier größten des Kontinents zählt, ist gefasst worden", teilte Boliviens Präsident Rodrigo Paz Pereira mit. Es handele sich um ein historisches Ereignis von großer Tragweite, dessen volle Bedeutung sich erst mit der Zeit erschließen werde.

Der Uruguayer Sebastián Marset galt laut den Ermittlern als eine der zentralen Figuren des südamerikanischen Kokainhandels und wurde von mehreren Staaten gesucht. Die US-Drogenbehörde DEA setzte ihn vor seiner Festnahme auf ihre Liste der meistgesuchten Flüchtigen.

Netzwerk in Südamerika und Europa

Eine Anklage in den Vereinigten Staaten wirft ihm vor, eine groß angelegte Organisation geführt zu haben, die Tonnen von Kokain von Südamerika nach Europa transportiert haben soll. Dadurch seien Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe erzielt worden.

Nach Angaben der US-Ermittler soll das Netzwerk in mehreren Ländern aktiv gewesen sein, darunter in Bolivien, Paraguay und Brasilien sowie in europäischen Staaten wie Belgien, Niederlande und Portugal.

Nach Behördenangaben wurde Marset in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) in der ostbolivianischen Metropole Santa Cruz de la Sierra festgenommen. Am Morgen wurde er ausgeflogen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.