Eine Tote nach Attacke an Schule in der Slowakei

Ein Schüler verletzt in der Slowakei mehrere Menschen. Ein Kind wird im Krankenhaus behandelt, eine Frau ist gestorben. Was die Polizei zum aktuellen Stand sagt.
dpa |
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Blick auf den Eingang der Schule in der slowakischen Gemeinde Staskov, wo es zu einer Gewalttat gekommen ist.
Blick auf den Eingang der Schule in der slowakischen Gemeinde Staskov, wo es zu einer Gewalttat gekommen ist. © Daniel Stehlík/TASR/dpa
Staskov

Ein Schüler hat in der Slowakei mit einem scharfen Gegenstand auf Lehrerinnen und Mitschüler eingestochen. Eine 61 Jahre alte Frau sei ihren Verletzungen erlegen, berichtete die Nachrichtenagentur TASR unter Berufung auf die Polizei. Ein Kind sei in einem kritischen Zustand mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden. Eine 44-Jährige habe Stichverletzungen im Brustbereich erlitten und sei ebenfalls in eine Klinik geflogen worden. 

Polizei: Lage unter Kontrolle

Zu dem Zwischenfall kam es an einer Grund- und Mittelschule in Staskov im Bezirk Cadca, rund 185 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bratislava. "Die Situation ist unter Kontrolle und in diesem Moment droht niemandem eine unmittelbare Gefahr", teilte die Polizei weiter mit. Innenminister Matus Sutaj Estok und Schulminister Tomas Drucker eilten an den Unglücksort. 

Nach Medienberichten besuchte der mutmaßliche Täter eine achte Klasse der Schule und soll als Waffe ein Messer verwendet haben. Weitere Informationen zum genauen Tathergang, dem möglichen Motiv und den Hintergründen gab es zunächst nicht. 

Spitzenpolitiker zeigen sich erschüttert

Regierungschef Robert Fico zeigte sich sehr beunruhigt über die Attacke. "Die Schulen müssen ein sicherer Ort für unsere Kinder sein, sonst werden wir keine Zukunft haben", schrieb der Politiker bei Facebook. Fico war im Mai 2024 selbst bei einem Attentat lebensgefährlich verletzt worden. Präsident Peter Pellegrini sprach den Angehörigen der Toten sein Beileid aus. Ein solches Ereignis sei eine Warnung für die ganze Gesellschaft, betonte er. Es brauche mehr Frieden, Respekt und gegenseitige Anerkennung.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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