"Earth Hour" am Samstag: Licht aus für den Klimaschutz

Eine Stunde lang wird es am Samstag an zahlreichen Sehenswürdigkeiten weltweit dunkel. Die "Earth Hour" ist eine symbolischer Protest - gegen ein ernstes Problem.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ bei Google News
Auch das Schloss Neuschwanstein nimmt an der "Earth Hour" teil.
Auch das Schloss Neuschwanstein nimmt an der "Earth Hour" teil. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Berlin

Rund um die Welt wird am Samstag in Wohnungen und an berühmten Bauwerken für eine Stunde das Licht ausgeschaltet. Mit der "Earth Hour" will die Umweltstiftung WWF jedes Jahr ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen.

"Es geht bei der Earth Hour nicht darum, durch das Lichtausschalten Energie zu sparen", schreibt der WWF. "Die Earth Hour ist eine symbolische und friedliche Protestaktion." Dass während dieser Stunde auch Energie gespart werde, sei ein schöner Nebeneffekt.

"Waldbrände, Dürren und Überflutungen haben uns 2022 erneut die dramatischen Auswirkungen der Klimakrise vor Augen geführt", hieß es in der Mitteilung. "Dieses Jahrzehnt wird darüber entscheiden, ob wir die Klimakrise noch auf ein kontrollierbares Maß beschränken können."

Die 17. "Earth Hour" findet unter dem Motto "Gemeinsam für mehr Klimaschutz" statt. Weltweit beteiligen sich zahlreiche Städte in mehr als 100 Ländern an der Aktion, die jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit startet: In Sydney etwa werden die Oper und die Harbour Bridge dunkel, in Japan wird das Licht am Tokyo Tower abgeschaltet. Auch die Kathedrale Notre-Dame in Paris und das Riesenrad London Eye werden laut WWF am Samstag kurzzeitig nicht angeleuchtet.

Von der Frauenkirche bis zum Brandenburger Tor

In Deutschland haben sich laut WWF mehr als 550 Städte für die Aktion angemeldet. Dunkel wird es am Samstagabend etwa an der Frauenkirche in Dresden, dem Schloss Neuschwanstein in Bayern und der Porta Nigra in Trier. In Berlin wird die Beleuchtung des Brandenburger Tors ausgeschaltet. Neben Städten können auch Unternehmen und Privatmenschen bei der Aktion mitmachen.

Wegen der Energiekrise und den Folgen des Krieges in der Ukraine ist um diese Uhrzeit mancherorts die Beleuchtung bereits ausgeschaltet. Städte und Unternehmen könnten sich dennoch für die "Stunde der Erde" anmelden, schrieb der WWF. "So können die Teilnehmenden zeigen, dass ihnen Klimaschutz am Herzen liegt und sich unserer Forderung nach mehr Ambition beim Klimaschutz anschließen."

Die erste "Earth Hour" fand 2007 in Sydney statt. Laut WWF nahmen im vergangenen Jahr in Deutschland offiziell 663 Städte an der Aktion teil.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.