Durchfall-Ausbruch in USA - Mehr als 10.000 bestätigte Fälle

In den USA nehmen Fälle der Magen-Darm-Erkrankung Cyclosporiasis kein Ende. Bereits Hunderte Krankenhausaufenthalte hat der Parasit verursacht. Im Verdacht steht ein unscheinbares Lebensmittel.
dpa |
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Behörden in den USA bringen einen Ausbruch in neun Bundesstaaten mit Eisbergsalat in Verbindung. (Symbolbild)
Behörden in den USA bringen einen Ausbruch in neun Bundesstaaten mit Eisbergsalat in Verbindung. (Symbolbild) © Arne Dedert/dpa
Atlanta

Wegen eines Parasiten sind mehr als 10.000 Menschen in den USA an Durchfall erkrankt. Der US-Gesundheitsbehörde CDC seien mehr als 12.255 weitere unbestätigte Fälle bekannt, die zusätzliche Untersuchungen erforderten. Bisher habe die Erkrankung zu 517 Krankenhausaufenthalten und 2 Todesfällen geführt, erklärte die Behörde weiter.

Die Todesopfer im US-Bundesstaat Michigan hatten erhebliche Vorerkrankungen, wie das Gesundheitsministerium des Bundesstaats erklärte. Die sogenannten Cyclosporiasis-Infektionen seien im Allgemeinen keine lebensbedrohlichen Erkrankungen.

Aktuell gibt es laut CDC 10.468 bestätigte Infektionen. Zuvor hatte die Behörde noch von 6.707 bestätigten Fällen zwischen Anfang Mai und Ende Juli gesprochen.

Behörden verdächtigten Eisbergsalat

Nahezu alle Bundesstaaten meldeten mittlerweile Fälle. Für einen Ausbruch in neun Staaten verdächtigen die Behörden Eisbergsalat eines Lieferanten aus Mexiko als Ursache. Die Ermittlungen dazu liefen, hieß es auf der CDC-Seite.

Der Parasit wird nach Angaben der CDC über mit Fäkalien verunreinigte Lebensmittel oder Wasser übertragen. Er befällt den Dünndarm und verursacht wässrigen Durchfall mit häufigem, teils heftigem Stuhlgang. Cyclospora-Ausbrüche treten in der Regel im Sommer auf und werden mit dem Verzehr von frischem Obst und Gemüse in Verbindung gebracht. Dazu gehören Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Basilikum, Koriander, Zuckererbsen, Zuckerschoten, zubereitetes Gemüse und verschiedene Salate.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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