Drogenboss "El Chapo" ist unzufrieden im Knast in den USA

Er hat's aber auch wirklich nicht leicht. Weil in seinem Gefängnis nur eine Sendung im Fernsehen läuft, haben die Anwälte von Drogenboss "El Chapo" Haftbeschwerde eingereicht. Auch den Heimtrainer findet El Chapo suboptimal.
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Findet das Fernsehprogramm im Gefängnis blöd: Der Drogenboss Joaquín Guzmán, besser bekannt als "El Chapo".
Pgr/Ho/Prensa International/Prensa Internacional via ZUMA/dpa Findet das Fernsehprogramm im Gefängnis blöd: Der Drogenboss Joaquín Guzmán, besser bekannt als "El Chapo".

Er hat's aber auch wirklich nicht leicht. Weil in seinem Gefängnis nur eine Sendung in Dauerschleife im Fernsehen läuft, haben die Anwälte von Drogenboss "El Chapo" Haftbeschwerde eingereicht. Auch den Heimtrainer findet El Chapo suboptimal.

New York - So ein Gefängnisalltag ist öde. Da tut Abwechslung immer gut, das gilt auch für Joaquín Guzmán, besser bekannt als "El Chapo" ("der Kleine"). Der Drogenboss sitzt derzeit in einem Hochsicherheitsgefängnis in den USA ein - und seine Anwälte haben jetzt Haftbeschwerde eingereicht.

Und zwar, weil es dem Drogenboss an Abwechslung fehlt. Im Freizeitraum seines Gefängnisses soll im Fernsehen fast immer eine Dokumentation über Nilpferde laufen, im Wechsel mit nur einem anderen Film. Das geht aus der Beschwerde hervor, die dem US-Magazin tmz vorliegt.

Der Heimtrainer steht mit dem Rücken zum Fernseher!

Außerdem sei der Heimtrainer, auf dem der Drogenboss gern trainiere, so aufgestellt, dass er mit dem Rücken zum Fernseher sitze. So müsse sich der einst mit internationalem Haftbefehl gesuchte und millionenschwere Verbrecher immer entscheiden, ob er seine tägliche Stunde in dem Freizeitraum stehend vor dem Fernseher verbringt und die Tierdoku anschaut oder mit der Tierdokumentation im Rücken trainiert. Beide Optionen findet "der Kleine" eher nicht so gut.

Seine Anwälte gehen noch einen Schritt weiter: Sie sehen darin wohl einen Verstoß gegen die Menschenrechte und forderten laut einem Bericht von Amnesty International dazu auf, "El Chapos" Haftbedingungen zu untersuchen.

Alternativ kann Guzmán ja auch seine Energie in den Bau eines Tunnels stecken. Es wäre nicht das erste Mal.

 

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