Drei Tote und fünf Verletzte bei Brand in Bochum

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Bochum kommen drei Menschen ums Leben. Die Polizei ermittelt – was bisher über den Einsatz bekannt ist.
dpa |
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Das stark beschädigte Mehrfamilienhaus nach dem Feuer in Bochum
Das stark beschädigte Mehrfamilienhaus nach dem Feuer in Bochum © Christoph Reichwein/dpa
Bochum

Bei einem Brand in einem Bochumer Mehrfamilienhaus sind drei Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Fünf Menschen erlitten eine Rauchgasvergiftung. 

Die drei erwachsenen Toten seien bei Löscharbeiten leblos in einer der Wohnungen gefunden worden, teilte die Feuerwehr mit. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die drei Personen starben demnach noch an der Einsatzstelle. Die Brandursache war laut Polizei zunächst unklar. "Das ist alles noch ganz frisch", sagte der Sprecher. 

Verletzte mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus

Die Polizei hatte zunächst von den fünf Verletzten mit Rauchgasvergiftungen berichtet. Die drei Toten wurden im Zuge der weiteren Löscharbeiten gefunden. Die Verletzten wurden rettungsdienstlich versorgt und in Bochumer Krankenhäuser gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. 

Die Einsatzkräfte seien gegen 4.16 Uhr alarmiert worden, teilte die Polizei mit. Die Feuerwehr rettete zwei Menschen über eine Drehleiter, zwei weitere über tragbare Leitern sowie eine Person mit Hilfe eines Sprungpolsters aus dem Gebäude. 

Reporter: Treppenhaus komplett verbrannt

Gegen 8.00 Uhr beendete die Feuerwehr die Löscharbeiten und übergab den Brandort an die Polizei. Nun beginne die Suche nach der Brandursache, sagte ein Polizeisprecher. Polizei und Staatsanwaltschaft hätten dazu eine Ermittlungskommission eröffnet. 

Am Vormittag standen Brandermittler der Polizei vor dem stark beschädigten und völlig verrußten Haus. Das Holz-Treppenhaus sei bei dem Feuer völlig zerstört worden, schilderte ein dpa-Reporter. Damit dürfte das Haus unbewohnbar sein.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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