Drei Tote bei Ostereiersuche - Was wir wissen und was nicht

Durch einen umgestürzten Baum bei Flensburg sterben drei Menschen in einem Waldstück. Sie waren bei der Ostereiersuche. Was bisher bekannt ist – und welche Fragen bislang offenbleiben.
dpa |
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Durch einen umgestürzten Baum sind bei Flensburg drei Menschen ums Leben gekommen.
Durch einen umgestürzten Baum sind bei Flensburg drei Menschen ums Leben gekommen. © Benjamin Nolte/dpa
Flensburg/Mittelangeln

Bei einem Unglück in einem Waldstück südöstlich von Flensburg sind am Ostersonntag drei Menschen ums Leben gekommen, darunter eine Mutter und ihr Baby. 

Was wir wissen:

  • Am Ostersonntag (gegen 11.00 Uhr) ist in einem Waldstück in der Gemeinde Mittelangeln (südöstlich von Flensburg in Schleswig-Holstein) ein etwa 30 Meter hoher Baum umgestürzt.
  • Der Baum fiel während starker Windböen auf eine Gruppe, die Ostereier gesucht hat.
  • Insgesamt kamen drei Menschen ums Leben:
    • eine 16-Jährige
    • eine 21-jährige Frau
    • deren zehn Monate alte Tochter erlag wenig später in einem Krankenhaus ihren Verletzungen
  • Vier Personen wurden zunächst unter dem Baum eingeklemmt.
  • Eine 18-Jährige wurde schwer verletzt und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Heide gebracht.
  • Weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.
  • Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich rund 50 Personen (Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreuungskräfte einer nahegelegenen Wohneinrichtung) im Wald.
  • Notfallseelsorger betreuten Betroffene und Augenzeugen vor Ort.
  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für die Region stürmische Bedingungen prognostiziert:
    • Windböen von 55 bis 65 km/h
    • lokal bis zu 80 km/h (Windstärke 9)
  • Die Polizei hat Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Was wir nicht wissen:

  • Die genaue Ursache für das Umstürzen des Baumes ist noch unklar, beispielsweise die Frage, ob dieser bereits Vorschäden aufwies.
  • Noch unbestätigt ist, ob der betroffene Baum äußerlich erkennbar geschädigt war.
  • Es gibt bislang keine gesicherten Angaben dazu, ob Warnhinweise oder Sperrungen für das Waldgebiet bestanden.
  • Unklar ist, ob die Betreuungspersonen die Wetterlage und mögliche Risiken vorab anders hätten einschätzen können.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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