Drei Tote bei Feuer: Ermittler vermuten Fahrlässigkeit

Drei Männer sterben in einem brennenden Wohnhaus in Nordrhein-Westfalen. Hat eine glimmende Zigarette das verheerende Feuer ausgelöst?
| dpa
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Ein Feuerwehrfahrzeug am Mittwoch vor dem brennenden Haus in Arnsberg.
Wolfgang Becker/dpa Ein Feuerwehrfahrzeug am Mittwoch vor dem brennenden Haus in Arnsberg.

Arnsberg - Nach einem Wohnhausbrand mit drei toten Männern in Arnsberg im Sauerland gehen die Ermittler von fahrlässiger Brandlegung aus.

Nach den Erkenntnissen der Gutachter vor Ort habe sich das Feuer am Mittwoch von einem Sofa her ausgebreitet, sagte ein Polizeisprecher. Weder für einen technischen Defekt noch für vorsätzliche Brandstiftung konnten die Ermittler Hinweise finden. Wahrscheinlich sei daher eine Fahrlässigkeit die Ursache, etwa eine vergessene brennende Zigarette.

Bei den drei Toten handele es sich um den Bewohner der ausgebrannten Wohnung sowie um zwei Besucher, deren Identität noch nicht zweifelsfrei geklärt sei. Die Obduktion dauerte am Donnerstagnachmittag an.

Das Feuer hatte sich von der Wohnung im ersten Obergeschoss rasch bis in den Dachstuhl ausgebreitet. Er stürzte ein. Das Haus sei nicht mehr bewohnbar, berichtete der Polizeisprecher.

Eine dichte Rauchsäule war am Mittwoch vom Brandort in Richtung eines Wohngebietes gezogen. Die Löscharbeiten dauerten bis tief in die Nacht. Eine Frau aus einem Nachbarhaus hatte die Feuerwehr verständigt, weil sie einen Rauchmelder gehört hatte. Als die Einsatzkräfte zu der Wohnung vordringen konnten, fanden sie die drei Männer leblos vor.

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