Diskussion um Abwehrmaßnahmen gegen Drohnen

Die Beliebtheit von zivilen Drohnen stellt die Sicherheitsbehörden zunehmend vor Probleme.
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Ein Aussteller demonstriert den Flug einer Drohne mit Kamera während der Technikmesse CES in Las Vegas.
Jae C. Hong/dpa Ein Aussteller demonstriert den Flug einer Drohne mit Kamera während der Technikmesse CES in Las Vegas.

Die Beliebtheit von zivilen Drohnen stellt die Sicherheitsbehörden zunehmend vor Probleme.

Kaufbeuren - Die Sicherheitsbehörden stellt die Beliebtheit von zivilen Drohnen zunehmend vor Probleme. Bei einer Tagung in Kaufbeuren im Allgäu wollen deshalb Experten über die Möglichkeiten der Abwehr von Drohnen diskutieren.

Nach Schätzungen gibt es inzwischen etwa 400.000 Drohnen in Deutschland - Tendenz stark steigend. Nicht nur für die Luftfahrt sind die kleinen Flugobjekte ein Risiko, wenn sie sich Passagiermaschinen nähern. Piloten meldeten im Jahr 2016 mehr als 60 gefährliche Begegnungen im deutschen Luftraum. Doch auch in der Stadt können abstürzende Drohnen zur Gefahr werden. Im November schlug im Olympiapark in München eine Drohne neben einer Familie ein.

Zudem schließen die Behörden nicht aus, dass Drohnen künftig für Terroranschläge eingesetzt werden könnten. Ein Vertreter der bayerischen Polizei wird daher bei der Tagung über die konkrete Bedrohungslage referieren.

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Die Veranstaltung im Allgäu wird vom bayerischen Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Generalkonsulat Israels in München organisiert. Israelische Unternehmen gelten bei der Entwicklung von militärischen und zivilen Drohnen weltweit als führend. Die Veranstaltung soll daher auch zur Vertiefung von Kontakten zwischen Unternehmen aus Israel und dem Freistaat dienen.

Mehrere Anbieter wollen ihre Drohnenabwehr in Kaufbeuren praktisch demonstrieren. Auch die Telekom will ihr Anti-Drohnen-Angebot für Geschäftspartner vorstellen. Seit Ende 2016 bieten die Telekommunikationsspezialisten ein "Drohnenschutzschild" an. "Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen, Rechenzentren, Stadien und Behörden können nun ihr Gelände gegen Überflüge der ferngesteuerten Flugobjekte absichern und somit Spionage, Schmuggel und Vandalismus vorbeugen", verspricht die Telekom.

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